Frauen 1 – KSV Rositz

SKK 1926 Helmbrechts – KSV Rositz 5:3 Mannschaftspunkte und 3169:3035 Kegel

 

Wie in der nach fünf Spielen abgebrochenen Vorsaison empfingen die Keglerinnen des SKK 1926 Helmbrechts auch dieses Mal als ersten Heimspielgegner den KSV Rositz. Mit 5:3 Punkten und 3169:3035 Kegeln mussten sich die Gastgeberinnen dieses Mal mehr strecken als beim ersten Aufeinandertreffen.

 

In der Startpaarung kam für die noch verhinderte Kathrin Hoppert Magdalena Biemüller neben Rebecca Lang zum Einsatz. Sie spielte vor allem auf den ersten 60 Kugeln ordentlich, hatte aber gegen Kröber jeweils knapp das Nachsehen. Auf den letzten beiden Bahnen ging ihr etwas der Spielrhythmus verloren, so dass am Ende eine klare Niederlage mit 0:4 Sätzen und 500:549 Kegeln zu Buche stand. Dass die Gastgeberinnen nicht zu sehr unter Druck kamen, war Rebecca Lang zu verdanken, die sich ein enges Match mit Rößler lieferte. Nach drei Bahnen lag sie mit einem Kegel und 1:2 Sätzen zurück, ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und brachte ihren Mannschaftspunkt mit dem Gewinn des vierten Satzes nervenstark nach Hause. 2:2 und 525:518 stand es am Ende.

 

Mit 42 Kegeln Rückstand gingen jetzt Ursula Hübner und Sylvia Sorge auf die Bahnen. Während die Helmbrechtser Mannschaftsführerin nach gutem Start gleich ihr erstes Bild im Abräumen völlig zerstörte und danach nicht mehr zu ihrem Rhythmus fand, lief es für Sylvia Sorge wie am Schnürchen. Während ihre Gegnerin Werner mit mäßigen 105 Kegeln den ersten Durchgang beendete, zog die Helmbrechtserin mit starken 157 deutlich davon. Auch im zweiten Durchgang ließ sie gegen die inzwischen für Werner eingewechselte Klink nichts anbrennen und holte weitere 20 Zähler. Bis zum Schluss spielte sie auf hohem Niveau weiter und schrieb mit 574:448 Kegeln und 4:0 Sätzen allein 126 Gute. Ursula Hübner fehlte auch auf den folgenden Bahnen die notwendige Lockerheit und musste sich mit 1:3 und 497:521 gegen Steinberg geschlagen geben.

 

Immerhin hatten die Helmbrechtserinnen aus dem Rückstand eine 60 Holz-Führung bei 2:2 Mannschaftspunkten gemacht. Im Schlusspaar dann hatten Nadja Knopf und Nicole Stenglein mit 133 und 144 Kegeln den weitaus besseren Start als ihre Gegnerinnen F. Trompke und S. Trompke, die mit sehr schwachen 94 und 99 Kegeln den ersten Lauf beendeten. Damit betrug der Vorsprung schon deutlich über 100 Kegel und als Nicole Stenglein auch ihren zweiten Satz deutlich gewann, war der Sieg so gut wie sicher. Die Gäste steigerten sich im weiteren Verlauf zwar und F. Trompke schaffte es sogar, trotz weniger Holz (526:541) mit 3:1 Satzpunkten Nadja Knopf noch den Mannschaftspunkt wegzuschnappen. Dafür setzte sich Stenglein sicher mit 3:1 und 532:473 gegen S. Trompke durch und brachte den verdienten Sieg sicher unter Dach und Fach.

 

Am kommenden Sonntag bei der Bundesligareserve des SKC Victoria Bamberg müssen die Helmbrechtserinnen aber noch eine Schippe drauflegen, wenn sie bei der Punktevergabe ein Wörtchen mitreden wollen.F1