SKC Victoria Bamberg 2 – Frauen 1

SKC Victoria Bamberg 2 – SKK 1926 Helmbrechts 2:6 Mannschaftspunkte und 3242:3342 Kegel

 

Nach dem Auftaktsieg letzte Woche Zuhause gegen Rositz ging es für die 26er in die Domstadt nach Bamberg. Hier setzte sich der Trend der letzten Jahre fort, wo man oft auf der gut fallenden 6er Bahnanlage etwas Zählbares mit nach Hause nehmen konnte. Mit 2:6 Punkten und 3242:3342 Kegeln erkämpfte man sich am Ende einen klaren Auswärtssieg.

 

Im Starttrio kam neben Sylvia Sorge noch Rebecca Lang und Magdalena Biemüller zum Einsatz. Bereits von Anfang an zeigte man Stärke, indem alle ihren ersten Satz gegen gut Aufspielende Bambergerinnen gewannen. Beim Duell von Sorge gegen Wolf musste man dann aber gleich den nächsten Satz abgeben, bevor man mit einer Starken 3. Bahn ein Ausrufezeichen setzen konnte. Am Ende stand es hier mit 2:2 Punkten unentschieden, jedoch konnte man sich mit einem Vorsprung von 10 Holz (547:557) den Punkt ergattern. Etwas eindeutiger Verlief das Duell zwischen Biemüller und Pfuhlmann. Während bei der Bambergerin gerade im Abräumen an diesem Tag nicht alles optimal lief, spielte Biemüller routiniert 4 Konstant gute Bahnen und entführte alle 4 Sätze aus Bamberg. Hier konnte man mit 554:509 Holz einige Zähler gutmachen. Spannend ging es hingegen bei Lang gegen Liers zu. Trotz kleiner Defizite in den Vollen zulasten von Lang kämpfte man sich immer wieder Tapfer im Abräumen heran, und konnte somit auch die ersten beiden Bahnen für sich entscheiden. Allerdings ließ sich Liers nicht Abschrecken und kämpfte sich mit einer guten 3. Bahn bis auf 2 Zähler wieder an Lang heran. Leider fehlte im letzten Abräumen das nötige Quäntchen Glück, um mit der noch einmal gut aufspielenden Bambergerin mitzuziehen. Am Ende verlor man leider hier den letzten Satz und musste mit 2:2 Sätzen und 565:557 den ersten Mannschaftspunkt den Gastgebern überlassen.

 

Mit einem leichten Vorsprung von 47 Holz und 1:2 Mannschaftspunkten für die 26er Mädels ging es in die Schlussachse. Auch hier zeigten die Bambergerinnen gleich, dass sie keineswegs weitere Punkte herschenken wollen. Da Ursula Hübner für dieses Spiel nicht zur Verfügung stand, rutschte Manuela Seiferth mit ins Team. Gegen Sandra Karl erwischte sie zwar eine Starke Gegnerin, jedoch blieb man immer in Schlagdistanz. Obwohl man in den Vollen immer souverän mitspielte, erlaubte man sich im Abräumen immer wieder zu viele Fehler, die Karl oft gut ausnutzen konnte.  Nachdem man auch den 3. Satz knapp abgeben musste, war auch hier der Mannschaftspunkt verloren und ging mit 3:1 Sätzen und 554:541 Holz an Bamberg. Einen Spitzentag erwischte Nicole Stenglein gegen Patricia Roos. Hier ließ die 26erin zu keiner Zeit etwas anbrennen, auch wenn sie erst in den letzten beiden Sätzen mit jeweils 157 Holz ihre Ausrufezeichen setzen konnte. Gegen Roos gab sie keinen Satz ab und beendete das Duell mit 0:4 Sätzen und 525:578 Holz. Wie im Starttrio gab es auch in der Schlussachse ein extrem spannendes Duell, hier zwischen Nadja Knopf und Lea Wagner. Da Knopf auf der ersten Bahn im Abräumen den ein oder anderen unglücklichen Wurf verkraften musste, verlor man hier direkt den ersten Satzpunkt. Jedoch fing man sich schnell, und man konnte sich ein enges Duell gegen Wagner liefern. Hier gelang es am Ende im Abräumen die Ruhe zu bewahren, und mit konzentrierten Würfen wurde der letzte Satz souverän gewonnen. Man durfte sich am Ende über einen 1:3 Satz und 542:555 Holzergebnis freuen und somit den 4. Mannschaftspunkt und eine klaren 2:6 Auswärtserfolg feiern.

 

Für das nächste Spiel am kommenden Sonntag um 13 Uhr in Fronberg war dieser Auswärtserfolg immens wichtig. Nach dem etwas holprigen Auftakt letzte Woche zeigte man in Bamberg echten Kampfgeist. Diesen wird man bei den Heimstarken Oberpfälzern dringend brauchen, da man hier in der letzten Saison nicht großartig überzeugen konnte. Allerdings muss man sich mit dem Rückenwind aus Bamberg keineswegs verstecken.

 

gez. M. Wiedemann

 

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