ASV Fronberg – Frauen 1

ASV Fronberg – SKK 1926 Helmbrechts 7:1 Mannschaftspunkte und 3210:3057 Kegel

Einen insgesamt rabenschwarzen Tag erwischten die Keglerinnen des SKK 1926 Helmbrechts bei ihrem Gastspiel beim punktgleichen ASV Fronberg. Mit 1:7 Mannschaftspunkten und 3057:3210 Kegeln setzte es eine deutliche Niederlage. Damit fallen die Helmbrechtserinnen auf den 3. Tabellenrang zurück. Anfangs sah es für die Helmbrechtserinnen noch einigermaßen gut aus, denn in der Startpaarung kam mit Rebecca Lang gleich die beste Gästespielerin zum Einsatz. Sie fand sich auf allen vier Bahnen gut zurecht und kam über eine konstante Serie von dreimal 142 und einmal 135 Kegel zu einem deutlichen 4:0 Sieg über Kammerl bei 561:527 Kegeln. Neben ihr tat sich Magdalena Biemüller schon wesentlich schwerer gegen Schmid. Nach zwei Bahnen lag sie mit 0:2 zurück, hatte aber nur neun Kegel Rückstand. Nach knapp gewonnenem dritten Durchgang schöpfte sie noch einmal Hoffnung und kämpfte sich im entscheidenden vierten Lauf in die Vollen bis auf zwei Zähler heran. Im Abräumen hatte dann aber ihre Gegnerin die besseren Nerven und sicherte sich mit 506:483 und 3:1 Sätzen den Mannschaftspunkt. Mit knappen 10 Zählern Vorsprung war nun die Mittelachse gefordert. Hier bahnte sich allerdings schon das Unheil an, als sowohl Ursula Hübner als auch Sylvia Sorge mit jeweils 114 schwach starteten. Hübner konnte damit ihren Satz sogar noch hauchdünn gewinnen, im zweiten Durchgang kam sie dann aber vollends außer Tritt und machte nach wenigen Kugeln Platz für Pia Seiferth. Der gelang es allerdings auch nicht, das Ruder herumzureißen, so dass am Ende äußerst schwache 450:507 Kegel und 1,5:2,5 Satzpunkte den Gastgeberinnen einen leicht erspielten Mannschaftspunkt bescherten. Auf den anderen Bahnen hatte derweil Sylvia Sorge trotz einer Steigerung besonders im zweiten und dritten Durchgang mit 136:158 und 130:140 deutlich das Nachsehen gegenüber Gradl, lediglich im letzten Satz konnte sie etwas Schadensbegrenzung betreiben. Mit 516:549 und 1:3 Sätzen blieb aber auch sie hinter ihren Möglichkeiten zurück und musste die deutliche Überlegenheit ihrer Gegnerin anerkennen. Mit jetzt 3:1 Mannschaftspunkten und 80 Kegeln Vorsprung hatten die Gastgeberinnen das Spiel deutlich gedreht und lagen klar auf Siegkurs. Daran ließen die beiden Fronberger Schlussspielerinnen auch zu keiner Zeit Zweifel aufkommen, obwohl auf Helmbrechtser Seite Nicole Stenglein und Nadja Knopf sich nach Kräften wehrten. Nicole Stenglein ging sogar mit 1:0 in Führung musste aber die nächsten beiden Sätze mehr oder weniger deutlich abgeben, so dass der letzte Satz zu ihren Gunsten zwar noch das Remis nach Satzpunkten brachte, mit 520:532 der Mannschaftspunkt aber trotzdem an Lippert ging. Nadja Knopf hatte einen schweren Stand gegen die Tagesbeste Huber, die vor allem im zweiten Satz mit 166:117 für die endgültige Entscheidung sorgte und am Ende mit 3:1 und 589:528 den deutlichen Sieg der Gastgeberinnen komplettierte. Bereits am kommenden Sonntag steht das nächste Auswärtsspiel beim SKC 67 Eggolsheim auf dem Programm. Die Gastgeberinnen haben ein Spiel weniger absolviert und liegen mit 4:0 Punkten derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz. Deshalb heißt es für die Helmbrechtserinnen, das Spiel schnell abzuhaken und sich auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren.

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