SKC 67 Eggolsheim – Frauen 1

SKC 67 Eggolsheim – SKK 1926 Helmbrechts 6:2 Mannschaftspunkte und 3221:3096 Kegel

Eine letztendlich deutliche Niederlage mit 2:6 Mannschaftspunkten und 3096:3221 Kegeln mussten die Keglerinnen des SKK 1926 Helmbrechts beim SKC 67 Eggolsheim einstecken. Die Gastgeberinnen haben damit nun die alleinige Tabellenführung mit 6:0 Punkten vor Fronberg übernommen, die überraschend zu Hause gegen Regensburg verloren. Die Helmbrechtserinnen sind mit 4:4 Punkten auf den 5. Tabellenrang zurückgefallen. In der Startpaarung mussten die Helmbrechtserinnen bereits den ersten Dämpfer hinnehmen, als sich Rebecca Lang in der Einspielzeit leicht zerrte und in der Folge auf den ersten beiden Bahnen vor allem im Abräumen einige Probleme hatte. Ihre Gegnerin Helmreich nutzte dies konsequent aus und zog mit 2:0 Sätzen und 54 Kegeln Vorsprung davon. Auf den Bahnen drei und vier lief es dann zwar besser für Lang, aber zu mehr als zum 2:2 Satzausgleich reichte es nicht mehr, da Helmreich im Gesamtergebnis mit 547:505 deutlich vorne blieb. Auf den anderen Bahnen kam von der zweiten Helmbrechtserin Magdalena Biemüller wenig Unterstützung. Sie startete gegen Berger auf Eggolsheimer Seite zwar stark in die Vollen, verspielte aber mit zu vielen Fehlern den möglichen Satzgewinn. Auch im weiteren Spielverlauf machte sie sich das Leben mit viel zu vielen Fehlwürfen und einem schwachen Abräumergebnis selbst schwer, so dass Berger ohne große Mühe den Mannschaftspunkt für sich verbuchen konnte. In der Mittelpaarung musste nun eine Reaktion der Gäste kommen, wollte man das Spiel nicht frühzeitig verloren geben. Nadja Knopf, die dieses Mal an der Seite von Sylvia Sorge stand, hatte allerdings zu Beginn einen schweren Stand gegen Hahn, die im Abräumen auftrumpfte und nach zwei Bahnen mit 2:0 und 26 Kegeln führte. Mit einer guten dritten Bahn kämpfte sich Knopf aber bis auf 10 Holz heran und schaffte es am Ende, ihre Gegnerin mit 2:2 Sätzen und 531:523 noch abzufangen. Wesentlich besser als zuletzt in Fronberg lief es auch bei Sylvia Sorge. Zwar hatte sie in Bese eine hartnäckige Gegnerin, gegen die es nach zwei Bahnen noch völlig ausgeglichen 1:1 und 268:268 stand, im dritten Durchgang legte Sorge dann aber den Grundstein zum Punktgewinn, als sie mit 156:133 einen halbwegs komfortablen Vorsprung herausspielte. Den brauchte sie auch, um im letzten Durchgang einige aufkommende Unsicherheiten zu kompensieren und das Match mit 2:2 Sätzen und 546:539 Kegeln noch heim zu schaukeln. Trotz des Ausgleichs nach Mannschaftspunkten lastete der immer noch hohe Rückstand von 80 Kegeln als Hypothek auf der Helmbrechtser Schlussachse. Allerdings lag auch noch ein Unentschieden in Reichweite, wenn zumindest beide Duelle zugunsten der Gäste endeten. Den besseren Start für Helmbrechts erwischte Ursula Hübner, die ihren ersten Satz gegen Haßfurther knapp mit 131:129 gewann, während Nicole Stenglein nach einigen Problemen im Abräumen mit 126:139 gleich gegen Schwarzmann in Rückstand geriet. Das endgültige Aus für Stenglein und damit für das gesamte Team bahnte sich dann schon im nächsten Satz an, als Schwarzmann mit hervorragenden 162:129 den vorentscheidenden Vorsprung herausspielte. Das war für Stenglein so gut wie nicht mehr aufzuholen und mit 1:3 und 519:546 musste sie sich am Ende auch deutlich geschlagen geben. Daneben lieferte sich Hübner, die sich derzeit aus ihrem Formtief herauskämpft, im Großen und Ganzen ein ausgeglichenes Match mit Haßfurther. Der bessere dritte Durchgang gab letztlich den Ausschlag zugunsten der Gastgeberin mit 2,5:1,5 Sätzen und 527:509 Kegeln. Ausschlaggebend für die am Ende doch deutliche Niederlage war eine unterirdische Fehlerquote mit einer sich daraus ergebenden mehr als schwachen Abräumleistung, womit man von einer Wiederholung des letztjährigen Auswärtserfolgs meilenweit entfernt war. Im Training und in den kommenden Spielen muss daran dringend gearbeitet werden, sonst läuft man Gefahr, in der Tabelle noch weiter abzurutschen.

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