Frauen 1 – SG Walhalla Regensburg

SKK 1926 Helmbrechts – SG Walhalla Regensburg 3:5 Mannschaftspunkte und 3190:3203 Kegel

In einem bis zum Schluss ungemein spannenden Spiel mussten die Frauen des SKK 1926 Helmbrechts eine weitere Niederlage, bereits die dritte in Folge, hinnehmen. Mit jetzt 4:6 Punkten ist man in der Tabelle weiter nach hinten gerutscht und belegt nun den 6. Tabellenplatz. Bereits in der Vorbereitung auf das Spiel mussten die Gastgeberinnen eine Hiobsbotschaft verdauen, da sich Rebecca Lang krankheitsbedingt abmelden musste. Für sie sprang Manuela Seiferth ein, die zusammen mit Ursula Hübner das Startduo bildete. Sie hatte in Irene Doll eine Gegnerin, die vor allem auf den ersten beiden Bahnen überzeugend spielte. Im dritten Durchgang konnte Seiferth dann aber kontern und sich bis auf einen Kegel wieder herankämpfen. Im Schlussdurchgang verlor sie aber in die Vollen zu viel an Boden, so dass die Regensburgerin sich am Ende mit 3:1 und 522:517 knapp durchsetzen konnte. Besser bezüglich der Punktevergabe lief es bei Ursula Hübner. Allerdings musste sie nach verschenktem zweiten Satz und verlorenem Durchgang im Schlussspurt noch einmal Gas geben, um mit 2:2 und 515:503 gegen Schwelle zu gewinnen. Obwohl es in die Vollen teilweise sehr gut lief, fand die Helmbrechtser Mannschaftsführerin im Abräumen noch nicht die nötige Sicherheit und verbaute sich damit ein besseres Ergebnis. Mit knappen 7 Kegeln Vorsprung gingen die nächsten Paarungen auf die Bahnen. Auf Helmbrechtser Seite zeigte sich Magdalena Biemüller gegenüber der Vorwoche verbessert, hatte allerdings mit der bundesligaerfahrenen Sandra Plank eine der stärksten Gästespielerinnen gegen sich. Den ersten Satz verlor sie gleich relativ deutlich mit 131:149, konnte dafür aber im zweiten Lauf knapp punkten. Dann aber übernahm Plank wieder das Kommando und holte sich durch das deutlich bessere Abräumen am Ende verdient mit 3:1 und 550:515 den Mannschaftspunkt. Auf den anderen Bahnen hatte Sylvia Sorge einen schweren Stand gegen Bittelmann. Nach zwei Durchgängen lag sie zwar mit 2:0 und 16 Kegeln in Führung, ihre Gegnerin blieb aber dank starker Ergebnisse in die Vollen im Rennen. Den dritten Satz holte Bittelmann mit 149:129 und lag damit auf einmal sogar mit 4 Kegeln in Front. Nach wiederum starken 102 in die Vollen sah sie schon fast wie die Siegerin aus, bevor Sylvia Sorge im Abräumen mit einem Neuner kurz vor Schluss doch noch das Blatt wenden konnte und mit 3:1 und 547:543 den Mannschaftspunkt holte. Mit 24 Kegeln Rückstand musste das Helmbrechtser Schlusspaar nun zum Angriff blasen. Allerdings fiel der Auftakt erst einmal durchwachsen aus. Nadja Knopf startete schwach in die Vollen, konnte mit 116:114 zumindest aber noch den Satzpunkt retten, während Nicole Stenglein gegen Petrik mit 137:143 zurücklag. Auf der zweiten Bahn kam dann aber die Reaktion der Gastgeberinnen. Knopf setzte sich mit 140:134 zum 2:0 durch und Stenglein brannte ein Feuerwerk an Neunern ab. Mit insgesamt neun Neunern, davon vier in Serie kam sie auf bärenstarke 168 Kegel und ging gegen Petrik, die ebenfalls starke 146 erzielte, in Führung. Die Hoffnungen der Gastgeberinnen, jetzt die Kontrolle über das Spiel zu bekommen, erfüllten sich aber nicht. Knopf konnte ihre 2:0 Führung gegen Dietl nicht halten, da diese zum Schluss hin deutliche Vorteile im Abräumen hatte und mit 2:2 und 527:507 wichtige Zähler für Regensburg gutschrieb. Auch Stenglein, die mit 589:558 und 2:2 Punkten ein tolles Ergebnis und die Tagesbestleistung erzielte, ließ mit einigen unnötigen Fehlwürfen in der Schlussphase wichtige Zähler liegen. So besiegelte ein Neuner von Dietl kurz vor Schluss die knappe und eigentlich auch unnötige Niederlage der Frankenwälderinnen. Am kommenden Sonntag um 13.00 Uhr haben die Helmbrechtserinnen aber die Chance, im Nachholspiel zu Hause gegen den Tabellenletzten Pirmasens 2 ihr Punktekonto wieder auszugleichen.

Regensburg-A