Frauen 1 – ESV Pirmasens 2

SKK 1926 Helmbrechts – ESV Pirmasens II 5:3 Mannschaftspunkte und 3139:3051 Kegel

Wie bereits eine Woche zuvor entwickelte sich auch die Partie gegen die Bundesligareserve des ESV Pirmasens zu einer äußerst spannenden Angelegenheit, bei der dieses Mal allerdings die Gastgeberinnen das glücklichere Ende für sich hatten und mit 5:3 Mannschaftspunkten und 3139:3051 Kegeln die Punkte in Helmbrechts behielten. Mit jetzt ausgeglichenen 6:6 Punkten liegt man genau in der Tabellenmitte auf dem 5. Platz. Da die Einheimischen weiterhin auf Rebecca Lang verzichten mussten, ging man wieder mit einer etwas veränderten Aufstellung an den Start. Neben Ursula Hübner rückte dieses Mal Nadja Knopf in die Startformation. Sie erwischte allerdings einen schwachen Tag und musste schon auf den ersten beiden Bahnen einen deutlichen Rückstand in Kauf nehmen, obwohl ihre Gegnerin ebenfalls keine Bäume ausriss. Als sie nach gewonnenem dritten Durchgang auf der letzten Bahn nach den Vollen auf einmal wieder bis auf vier Kegel dran war, sah alles danach aus, dass sie das Match noch drehen könnte. Dann allerdings verpatzte sie das Abräumen, so dass sich die Pirmasenserin Ann-Katrin Neu doch noch mit 3:1 und 504:482 durchsetzen konnte. Wenig besser lief es auf den anderen Bahnen, wo Ursula Hübner einen schweren Stand gegen Winicker hatte. Während sie die erste Hälfte noch halbwegs ausgeglichen gestalten konnte, verlor sie im dritten Durchgang bereits vorentscheidend an Boden und lag mit 17 Kegeln zurück. Im letzten Satz spielte sie vor allem in die Vollen zu verkrampft, so dass sie Winicker am Ende noch deutlich mit 499:540 und 1:3 Sätzen ziehen lassen musste. Nach diesem ernüchternden Zwischenfazit mit 0:2 Mannschaftspunkten und 63 Kegeln Rückstand musste die Mittelpaarung jetzt unbedingt Vollgas geben, was sich Magdalena Biemüller und Sylvia Sorge nicht zweimal sagen ließen. Mit 140:123 und 145:109 hatten sie den Rückstand schon nach der ersten Bahn bis auf zehn Kegel verkürzt. Als auch der zweite Satz mit 154:106 für Biemüller und 143:121 für Sorge zu Buche standen, waren die beiden Duelle praktisch entschieden. Nun hieß es, die Schwächen der Gäste auszunutzen und den Vorsprung weiter auszubauen. Magdalena Biemüller verlor in der Folge zwar etwas den Faden, beendete ihr Match aber sicher mit 2:2 Sätzen und 527:475 Kegeln gegen Schätzlein. Sylvia Sorge ließ auch auf den letzten beiden Bahnen gegen Bimber nichts anbrennen und fertigte die Pirmasenserin mit glatten 4:0 Sätzen und starken 560:481 Kegeln ab. Damit hatte sich die Partie erst einmal zugunsten der Gastgeberinnen gedreht. Bei 2:2 Mannschaftspunkten musste aber mindestens ein direkter Vergleich gewonnen und der Vorsprung von jetzt 68 Kegeln gehalten werden. Dies sollte sich aber zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit entwickeln, da sich die Gäste teuer zu verkaufen wussten. Bereits im ersten Durchgang gerieten Manuela Seiferth gegen Almut Neu mit 137:149 in Rückstand und auch Nicole Stenglein verlor ihren Satz unglücklich mit 131:132. Auch im folgenden Durchgang hatten die Gäste Vorteile, als Seiferth nach einem schwächeren Abräumen nicht über ein Unentschieden mit 130:130 hinauskam und Stenglein auch den zweiten Satz mit 132:136 abgab. Den Gastgeberinnen drohten damit bereits jetzt die Felle davon zu schwimmen und für die Gäste rückte zumindest ein Unentschieden in greifbare Nähe. Als Seiferth den dritten Satz mit 134:138 und damit auch ihren Mannschaftspunkt endgültig verlor, musste Stenglein jetzt unbedingt punkten, was ihr mit 136:119 auch gelang. Angesichts von 1:2 Satzpunkten musste sie aber auch den letzten Satz auf jeden Fall gewinnen. Dort machte Weinkauff mit 99:93 in die Vollen noch einmal mächtig Druck, Stenglein behielt aber die Ruhe und schob sich mit guten Anwürfen im Abräumen wieder an ihrer Gegnerin vorbei, der dann auf den letzten Kugeln doch sichtbar die Nerven verloren gingen. Mit 2:2 Sätzen und 537:513 ging der entscheidende Mannschaftspunkt an die Helmbrechtserin und auch Ersatzspielerin Manuela Seiferth konnte mit 534:538 bei 1,5:2,5 Sätzen überzeugen.

Pirmasens-H