Frauen 1 – TSV Schott Mainz

SKK 1926 Helmbrechts – TSV Schott Mainz 2:6 Mannschaftspunkte und 3154:3205 Kegel

Im Heimspiel gegen den favorisierten TSV Schott Mainz kamen die Keglerinnen des SKK 1926 Helmbrechts nicht um eine weitere Niederlage mit 2:6 Mannschaftspunkten und 3154:3205 Kegeln herum. Da die Gäste den Wunsch nach einer Spielverlegung abgelehnt hatten, mussten die Hausherrinnen krankheitsbedingt gleich mit dreifachem Ersatz antreten. Alle Spielerinnen aus der 2. Mannschaft, die dafür ihr eigenes Spiel absagen musste, gaben aber ihr Bestes, so dass die Gäste den Sieg erst in der Schlussphase sicherstellen konnten. Zum Auftakt konnten die Gastgeberinnen das Match ausgeglichen gestalten. Ursula Hübner hatte L. Helbach sicher im Griff und ihren Mannschaftspunkt bereits nach drei Bahnen sicher. Schade, dass ihr beim letzten Abräumen etwas der Faden riss, sonst hätte sie die Schwächen ihrer Gegnerin noch wesentlich besser ausnutzen können. So blieb es bei 3:1 Sätzen und 509:484 Kegeln. Mehr aus ihrer an sich guten Leistung hätte auch Rebecca Lang machen können. Sie lag zwar gegen Orth-Helbach schon mit 0:2 zurück, verpasste es dann aber, die Schwächephase ihrer Gegnerin auszunutzen. Mit fünf unnötigen Fehlern und 118:119 gab sie auch den dritten Satz und damit den Mannschaftspunkt vorzeitig ab. Im letzten Satz konnte sie deshalb nur noch eine Ergebnisverbesserung erreichen und zum 1:3 und 538:544 verkürzen. Für die Mittelpaarung bedeutete das immerhin einen Vorsprung von 19 Kegeln. Angela Küfner, die bereits nach einem Wurf für Kerstin Schuchardt kam, hatte einen schweren Stand gegen Dormann. Die Mainzerin erspielte sich mit 153:115 gleich ein ordentliches Polster. Küfner konnte in der Folge dann den zweiten Satz knapp gewinnen, musste aber postwendend im dritten Lauf ihrer Gegnerin den Vortritt lassen. Der letzte Durchgang gehörte dann wieder der Helmbrechtserin, die immerhin ein achtbares 2:2 Unentschieden erkämpfte, sich beim Gesamtergebnis aber mit 496:547 geschlagen geben musste. Einfacher hatte es da Sylvia Sorge, die gegen Beraldo jederzeit Herrin des Geschehens war und mit vier gleichmäßigen Durchgängen sich einen glatten 4:0 Sieg erspielte und auch im Gesamtergebnis mit 556:496 ihrer Gegnerin deutlich die Grenzen aufzeigte. Etwas überraschend lagen damit die Gastgeberinnen immer noch bei 2:2 Mannschaftspunkten mit 28 Kegeln vorne. Angesichts der starken Schlussachse der Gäste war aber klar, dass dies für das Helmbrechtser Schlusspaar mit Manuela und Pia Seiferth nur schwer zu halten sein würde. Beide konnten auf den ersten beiden Bahnen das Spiel mit jeweils 1:1 Sätzen noch offenhalten, hatten zu diesem Zeitpunkt aber schon 38 Kegel abgegeben. Während Pia Seiferth mit 142:121 noch einmal bis auf einen Zähler an Bauer herankam, musste Manuela Seiferth die Tagesbeste M. Helbach endgültig ziehen lassen. Die sicherte sich mit 3:1 Sätzen und 586:524 sicher ihren Punkt und stellte damit gleichzeitig den Gästesieg sicher. Somit spielte es am Schluss keine Rolle mehr, dass auch Pia Seiferth nach verlorenem letzten Satz mit 2:2 und 531:548 knapp gegen Bauer unterlag. Trotz der Niederlage gebührt dem gesamten Team und vor allem den Ersatzspielerinnen ein großes Lob. Ungeachtet der misslichen Ausgangssituation wurde um jeden Kegel gekämpft und dem Gegner das Leben so schwer wie möglich gemacht. Wer weiß, wie es gelaufen wäre, hätte man in der Startpaarung die Chancen noch besser nutzen können. Jetzt steht für die Gastgeberinnen erst einmal lange spielfreie Zeit auf dem Plan, ehe man am 19. Dezember wieder mit dem Auswärtsspiel bei Bavaria Karlstadt ins Spielgeschehen eingreift.

Mainz-H