Frauen 1 – ASV Fronberg

SKK 1926 Helmbrechts – ASV Fronberg 4:4 Mannschaftspunkte und 3071:2995 Kegel

Nach längerer Spielpause empfingen die Keglerinnen des SKK 1926 Helmbrechts am Sonntag in der 2. Bundesliga Mitte den ASV Fronberg. Beide Mannschaften mussten, teils Corona-bedingt, mit Ersatz antreten, was sich letzten Endes in den relativ schwachen Mannschaftsergebnissen beider Teams niederschlug. Mit 4:4 Mannschaftspunkten und 3071:2995 Kegeln trennte man sich am Schluss mit einem insgesamt leistungsgerechten Unentschieden. Die aufgrund der Tabellensituation favorisierten Gäste lieferten sich in der Startpaarung ein ausgeglichenes Duell mit den Gastgeberinnen. Auf Helmbrechtser Seite begann Rebecca Lang in die Vollen gut, kam dann aber immer mehr aus der Spur, so dass Schmid ihr den ersten Satz noch wegschnappen konnte. Auch in der Folge gab die Fronbergerin den Ton an, während sich bei Rebecca Lang vor allem im Abräumen ihr krankheitsbedingter Trainingsrückstand bemerkbar machte. Nach vier Bahnen stand mit 0:4 Sätzen und 470:520 Kegeln deshalb eine klare Niederlage für Lang auf der Anzeige. Wesentlich besser lief es dafür bei Pia Seiferth. Obwohl sie bereits einen Teileinsatz in der 2. Mannschaft in den Beinen hatte, konnte sie den ersten Satz gleich knapp mit 125:122 für sich entscheiden. In den restlichen drei Durchgängen hatte sie keine große Mühe mehr mit ihrer Gegnerin und siegte souverän mit 4:0 Sätzen und 508:442 Kegeln gegen Zapf. Mit 16 Kegeln Vorsprung gingen Ursula Hübner und Nadja Knopf auf die Bahnen. Beide erwischten nicht den besten Start und mussten jeweils mit 118 Kegeln den ersten Satz abgeben. Nach wenigen Kugeln auf der zweiten Bahn musste Nadja Knopf dann wegen Kreislaufproblemen aufgeben. Für sie kam Manuela Seiferth zum Einsatz, die ebenfalls bereits ein komplettes Spiel in der 2. Mannschaft hinter sich hatte. Trotzdem führte sie sich gut ein und holte gleich die nächsten beiden Sätze gegen Peter. Da sie aber immer noch mit sechs Kegeln zurücklag, musste sie unbedingt auch den letzten Satz holen. Hier verließen sie im Abräumen dann doch etwas die Kräfte, so dass der Mannschaftspunkt knapp mit 2:2 Sätzen und 504:495 an Peter ging. Nicht vom Glück verfolgt war auch Ursula Hübner. Trotz einer deutlichen Steigerung musste sie auch den zweiten und dritten Durchgang jeweils knapp mit 134:137 und 127:130 an Wunderlin abgeben, so dass der Mannschaftspunkt bereits zu diesem Zeitpunkt verloren war. Mit einer guten 141er Schlussbahn konnte sie aber wenigstens im Gesamtergebnis mit 520:521 noch zu ihrer Gegnerin aufschließen. Bei nur sechs Kegeln Vorsprung und 1:3 Mannschaftspunkten aus den direkten Vergleichen lagen die besseren Chancen auf Seiten der Gäste. Für die Gastgeberinnen war aber noch nichts verloren, da die Schlussachse mit Nicole Stenglein und Sylvia Sorge gut besetzt war. Schnell wurde ersichtlich, dass sich zwei komplett unterschiedliche Partien entwickelten. Sylvia Sorge, die sich trotz akuter Rückenprobleme zur Verfügung stellte, hatte gegen die Fronberger Ersatzspielerin Dirscherl von Beginn keine Mühe. Nach drei Bahnen hatte sie bereits 90 Holz Vorsprung herausgespielt und siegte am Ende souverän mit 3:1 und 542:457 Kegeln. Dafür wurde es zwischen der besten Gästespielerin Lippert und Stenglein ein enges Match. Zwischen den Beiden musste es sich deshalb entscheiden ob am Ende ein Unentschieden oder sogar ein Sieg für die Hausherrinnen heraussprang. Den besseren Start erwischte die Fronbergerin mit 134:127, dann kam aber Stenglein besser ins Spiel und sicherte sich die nächsten beiden Durchgänge mit 135:134 und 136:134. Mit immer noch vier Kegeln Rückstand musste die Helmbrechtserin auch den letzten Durchgang gewinnen, um den Mannschaftspunkt zum Gesamtsieg zu holen. Dort erwischte Lippert allerdings einen Lauf in die Vollen und erspielte sich mit 105:87 den entscheidenden Vorsprung. Das konnte Stenglein im Abräumen nicht mehr aufholen und musste sich mit 138:149 und insgesamt mit 2:2 und 536:551 geschlagen geben. Damit blieb es in der Endabrechnung bei einem insgesamt leistungsgerechten Unentschieden. Nächste Woche steht zum Glück ein spielfreies Wochenende an, so dass die Zeit hoffentlich ausgiebig zur Regeneration genutzt werden kann.

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