SG Walhalla Regensburg – Frauen 1

SG Walhalla Regensburg – SKK 1926 Helmbrechts 4:4 Mannschaftspunkte und 3229:3274 Kegel

Wegen des Ausfalls einiger Aktiver versuchten die Helmbrechtser Keglerinnen das Spiel gegen Regensburg zu verlegen, was aber aus Termingründen nicht klappte. Erst als am späten Samstagnachmittag die Zusage von Eggolsheim zur Verlegung des Spiels der 2. Mannschaft kam, stand fest, dass man mit einem kompletten Kader nach Regensburg fahren konnte. Das mit Spielerinnen der 2. Mannschaft verstärkte Team zeigte sich dann von seiner besten Seite und legte einen überaus starken Auftritt hin. Am Ende verpasste man mit 4:4 Punkten und 3274:3229 Kegeln einen Sieg nur ganz knapp. Aber auch mit dem Unentschieden können die Frankenwälderinnen vollauf zufrieden sein. In der Tabelle musste man zwar Breitengüßbach vorbeiziehen lassen, die zuhause gegen Karlstadt siegten, der Abstand zu den übrigen Mannschaften am Tabellenende bleibt aber gewahrt. In der Startpaarung lieferten sich Pia Seiferth gegen Doll und Rebecca Lang gegen Rutkiewicz gleich zwei enge Duelle. Pia Seiferth hatte anfangs Pech, als sie den ersten Satz mit einem Kegel verlor und im zweiten Durchgang ihrer Gegnerin durch einen unnötigen Fehlwurf ein Unentschieden zum 134:134 ermöglichte. Das sollte sich rächen, denn mit dem Gewinn des dritten Satzes holte sich Doll vorzeitig den Mannschaftspunkt. Der starke Endspurt von Seiferth mit 150:128 brachte ihr zwar mit 526:522 noch das bessere Kegelergebnis, die Satzpunkte sprachen allerdings mit 2;5:1,5 für Doll. Ebenfalls das nötige Quäntchen Glück fehlte Rebecca Lang. Den ersten Satz holte sie gegen Rutkiewicz, die dann aber mit starken 164:140 und 145:130 mit 2:1 Sätzen und 23 Kegeln die Führung übernahm. Die Schlussbahn gehörte dann wieder Lang, der aber ein unglückliches Abräumbild kurz vor Schluss den Mannschaftspunkt kostete. Mit 152:131 kam sie nur noch bis auf zwei Kegel an die Regensburgerin heran und musste sich schließlich mit 2:2 und 559:561 geschlagen geben. Trotz des Verlusts der beiden Mannschaftspunkte war man bei zwei Kegeln Vorsprung noch nicht aus dem Rennen, so dass die Hoffnungen jetzt auf der Mittelpaarung ruhten. Hier hatte allerdings Ursula Hübner den erwartet schweren Stand gegen die schnittbeste Regensburgerin Sandra Plank. Obwohl auch Plank für ihre Verhältnisse nicht ihren allerbesten Tag erwischte, konnte die Helmbrechtser Mannschaftsführerin das nicht ausnutzen. Sie tat sich einfach mit den Bahnen schwer und kam, ohne dass ihr größere Aussetzer oder Fehler unterliefen, einfach nicht vorwärts. Am Ende ging der Mannschaftspunkt mit 3:1 und 541:493 klar an die Regensburgerin. Besser lief es für Sylvia Sorge. Auch sie brachte selten ihr gewohntes Spielsystem auf die Bahnen, hatte aber vor allem im Abräumen immer wieder starke Phasen. Dennoch lag sie nach drei Bahnen trotz 9 Kegeln Vorsprung mit 1:2 Sätzen zurück, so dass der letzte Durchgang unbedingt gewonnen werden musste. Mit 151:129 ließ sie aber nichts mehr anbrennen und sicherte sich ihr Duell mit 2:2 Sätzen und 557:526 Kegeln. Mit 3:1 Punkten und 15 Kegeln Vorsprung hatten die Gastgeberinnen die bessere Ausgangsposition vor der Schlusspaarung. Das sollte sich aber schnell ändern, denn Nicole Stenglein und Manuela Seiferth zeigten sich vom ersten Wurf an sehr angriffslustig. Nach der ersten Bahn hatten Stenglein 143:126 und Seiferth mit 146:129 den Rückstand bereits in eine knappe Führung gedreht. Auch der zweite Durchgang ging klar an die Gäste, so dass man bei inzwischen 48 Kegeln Vorsprung und jeweils 2:0 Sätzen sogar eine Siegchance vor Augen hatte. Mit einer bärenstarken Leistung ließ Stenglein ihrer Gegnerin auch auf den folgenden Bahnen keine Chancen und sicherte mit 4:0 und 596:535 den Gästen schon einmal das Unentschieden. Alles kam nun aus Helmbrechtser Sicht auf Manuela Seiferth an, die das hohe Niveau der ersten beiden Bahnen allerdings nicht mehr ganz halten konnte, so dass Petrik noch einmal herankam. Mit einem starken Schlussspurt im Abräumen schob sich die Regensburgerin noch mit einem einzigen Kegel an Manuela Seiferth vorbei und holte mit 2:2 und 544:543 ihren Punkt und glich für ihre Mannschaft noch zum Unentschieden aus. Angesichts des starken Mannschaftsergebnisses von 3274 Kegeln müssen die Helmbrechtserinnen dem verlorenen Punkt aber nicht nachtrauern, sondern können sich auf die nächsten Aufgaben konzentrieren.

Regensburg-A-06-02-2022