Frauen 1 – TSV Breitengüßbach

SKK 1926 Helmbrechts – TSV Breitengüßbach 3:5 Mannschaftspunkte und 3081:3112 Kegel

Nicht wiederzuerkennen nach der guten Vorstellung in Regensburg waren die Frauen des SKK 1926 Helmbrechts beim Heimspiel gegen den TSV Breitengüßbach. Mit sehr schwachen 3081:3112 Kegeln und 3:5 Punkten hat man den Gästen das Siegen leicht gemacht. Die haben sich nun weiter Richtung Tabellenmittelfeld abgesetzt, während die Gastgeberinnen jetzt endgültig im Abstiegskampf festhängen. Einziger Trost ist, dass auch die Teams auf den Abstiegsrängen nicht punkten konnten. Mehr als enttäuschend verläuft schon der Auftakt in dieser für Helmbrechts eigentlich richtungsweisenden Partie. Mit einer verkorksten ersten Bahn machen Rebecca Lang und Pia Seiferth ihren Gegnerinnen den Einstieg in dieses Match leicht und bescheren den Gästen gleich eine komfortable 46 Holz-Führung. Nach drei Durchgängen steht noch immer kein einziger Satzpunkt für Helmbrechts auf der Anzeige, dafür ist das Minus bereits auf 87 Zähler angewachsen. Erst auf der letzten Bahn gelingt wenigstens Pia Seiferth ein Satzgewinn, die Niederlage gegen Seuß fällt mit 1:3 und 482:533 dennoch deutlich aus. Rebecca Lang kann sich zwar etwas steigern, zu wenig aber, um ihre Gegnerin in Verlegenheit zu bringen. Mit 0:4 und 513:549 fällt auch ihre Niederlage deftig aus. Durchwachsen geht es für die Gastgeberinnen auch im Mittelpaar weiter. Ursula Hübner und Sylvia Sorge brauchen beide relativ lange, bis sie ihre Kontrahentinnen halbwegs in den Griff bekommen. Sie verpassen es vor allem im Abräumen, wo Amon und Reichelt auf Breitengüßbacher Seite doch relativ viele Fehlwürfe zu verzeichnen haben, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Nach jeweils 1:1 Sätzen zum Auftakt gelingt es beiden erst zum Schluss hin, die beiden Mannschaftspunkte unter Dach und Fach zu bringen. Sylvia Sorge setzt sich mit 3:1 und 529:497 gegen Reichelt durch, während Ursula Hübner gegen Amon mit 2:2 und 513:492 gewinnt. Gegen die Gäste wäre hier wesentlich mehr möglich gewesen, um auch die Schlusspaarung von Breitengüßbach mehr unter Druck zu setzen. So gehen die Gäste mit einem Vorsprung von immer noch 34 Kegeln auf die Bahnen. Den besseren Start erwischen dieses Mal aber die Gastgeberinnen. Mit 139:130 geht Manuela Seiferth gegen Denise Fritzmann in Führung und auch Nicole Stenglein hat das Glück auf ihrer Seite, als Imbs mit dem letzten Wurf nur eine Sechs schafft und der Satz mit 127:126 an Stenglein geht. Jetzt sind die Gastgeberinnen dran und setzen nach. Seiferth baut ihren Vorsprung mit 121:105 weiter aus ebenso wie Stenglein, die den zweiten Satz mit 155:141 holt und ebenfalls mit 2:0 vorne liegt. Das Spiel ist jetzt vollkommen offen und die Helmbrechtserinnen liegen sogar mit sechs Zählern vorne. Die Gäste geben aber nicht und halten jetzt dagegen. Fritzmann schafft mit einer fehlerfreien Bahn mit 138:127 den Anschluss und auch Imbs kämpft sich mit 151:133 wieder an Stenglein heran. Die Gäste führen jetzt wieder mit 23 Kegeln, d.h. die Gastgeberinnen müssen für ein Unentschieden wenigstens ihre Duelle gewinnen und für einen Sieg muss unbedingt der Kegelrückstand aufgeholt werden. Stenglein liegt mit drei Holz zurück und muss deshalb den letzten Satz gewinnen, mit 129:133 fehlen ihr am Ende aber fünf Holz, da Imbs zum 2.2 ausgleicht und mit 551:544 den Punkt macht. Manuela Seiferth rettet ihren Punkt mit 2:2 und 500:490 zwar, das spielt aber keine Rolle mehr. Obwohl die Bahnen an diesem Tag vom Kegelfall nicht besonders ergiebig waren, ist die Niederlage und das Mannschaftsergebnis mit 3081 Kegeln doch enttäuschend, zumal die Gäste gleich drei Akteurinnen in ihren Reihen hatten, die unter der 500er-Marke blieben und man nicht in der Lage war das auszunutzen.

Breitengüssbach-H 13-02-2022