Frauen 1 – SKC 67 Eggolsheim

SKK 1926 Helmbrechts – SKC 67 Eggolsheim 4:4 Mannschaftspunkte und 3160:3125 Kegel

Deutlich verbessert gegenüber der Vorwoche präsentierten sich die Keglerinnen des SKK 1926 Helmbrechts und erzielten mit dem 4:4 Unentschieden bei 3160:3125 Kegeln einen Achtungserfolg gegen den Tabellenführer vom SKC 67 Eggolsheim. Wie sich diese Punkteteilung am Saisonende auswirken wird, bleibt abzuwarten, zumal Pirmasens bereits zum zweiten Mal nicht angetreten ist und damit eigentlich als erster Absteiger feststeht. Normalerweise würden dann auch alle Partien mit Pirmasenser Beteiligung aus der Wertung genommen, was aus Helmbrechtser Sicht nicht unbedingt von Vorteil wäre. Nicht ganz optimal verlief der Auftakt zu diesem Spiel für die Gastgeberinnen. Zwar konnte Pia Seiferth gleich gegen Schramm in Führung gehen, auf den anderen Bahnen kam aber Rebecca Lang ganz schwer in die Gänge und musste den ersten Satz deutlich abgeben. Sie läuft einfach zurzeit ihrer Form hinterher und oft fehlt dann auch das letzte Quäntchen Glück. So musste sie auch die nächsten Durchgänge teilweise nur mit einem Kegel abgeben und verlor ihr Match mit 0:4 und 491:517 am Ende klar. Den Ausgleich schaffte dafür Pia Seiferth, die gegen Schramm wenig Mühe hatte und bereits nach drei Bahnen mit 3:0 vorne lag. In der Endabrechnung setzte sie sich sicher mit 3:1 Sätzen und 521:482 Kegeln durch. Eine Umstellung hatten die Gastgeberinnen in der Mittelpaarung vorgenommen. Dort kamen dieses Mal Kerstin Schuchardt und Nicole Stenglein zum Einsatz. Beide erwischten nicht gerade den besten Auftakt und gaben ihren ersten Satz jeweils mit 123:125 ab. Auch der zweite Durchgang sah die Gäste im Vorteil, als Berger gegen Stenglein und Bese gegen Schuchardt ihren Vorsprung ausbauten und mit 2:0 in Führung gingen. Der dritte Satz gehörte dann endlich den Gastgeberinnen und auf einmal lag Stenglein nur noch drei Kegel hinter Berger und Schuchardt war sogar gleichauf mit Bese. Im letzten Durchgang kippte das Spiel aber wieder zugunsten der Gäste, als sich Berger knapp mit 140:136 und Bese mit 130:128 durchsetzten. 1:3 und 543:550 endete der Vergleich zwischen Stenglein und Berger, ebenfalls 1:3 und 515:517 lautete das Endergebnis zwischen Schuchardt und Bese. Mit einer 3:1 Punkteführung und gerade einmal vier Kegeln Rückstand hatte der Tabellenführer jetzt vor der Schlusspaarung die deutlich besseren Karten. Die Gäste legten auch gleich mächtig los, das in die Schlussachse beorderte Duo Sorge/Hübner zeigte sich aber gegenüber der Vorwoche stark verbessert und ließ sich nicht beeindrucken. Mit jeweils 100 in die Vollen nahmen beide ihren Gegnerinnen gleich etwas den Wind aus den Segeln, auch wenn es für Sylvia Sorge gegen Haßfurther am Ende mit 152:152 nur zur Satzteilung reichte und Ursula Hübner mit 134:139 knapp gegen Schwarzmann verlor. In der Folge setzte sich Sorge immer besser gegen Haßfurther durch und holte nicht nur mir 3,5:0,5 Sätzen ihren Punkt sicher, sondern sorgte mit der Tagesbestleistung von 573:534 auch für den nötigen Kegelvorsprung, so dass zumindest das Unentschieden den Gastgeberinnen nicht mehr zu nehmen war. Die Entscheidung ob Sieg oder Punkteteilung fiel nun zwischen Hübner und Schwarzmann. Nach drei Bahnen lag die Helmbrechtser Mannschaftsführerin mit 1:2 zurück und musste sieben Kegel aufholen. Am Ende reichte es nicht mehr ganz, dazu hätte sie mit dem vorletzten Wurf noch eine Neun gebraucht, um noch einmal in die Vollen zu kommen. So ging der Mannschaftspunkt mit 3:1 und 525:517 Kegeln an Schwarzmann. Angesichts einiger nur knapp verlorener direkter Vergleiche wäre ein Sieg durchaus im Bereich des Möglichen und nicht unverdient gewesen.

Eggolsheim 04-2022