SKC Bavaria Karlstadt – Frauen 1

SKC Bavaria Karstadt – SKK 1926 Helmbrechts 7:1 Mannschaftspunkte und 3254:3093 Kegel

Mit einem klaren Sieg revanchierten sich die Gastgeberinnen vom SKC Bavaria Karlstadt für die knappe Vorrundenniederlage und fertigten die Keglerinnen des SKK 1926 Helmbrechts deutlich mit 7:1 Mannschaftspunkten und 3254:3093 Kegeln ab. Damit bleibt den Frankenwälderinnen trotz der gleichzeitigen Niederlage von Bamberg in Rositz bestenfalls der achte Tabellenplatz. Das bedeutet, dass der Klassenverbleib vom Ausgang der Aufstiegsrelegation zur 1. Bundesliga abhängt. Das Helmbrechtser Startpaar kam eigentlich gut ins Spiel und sowohl Magdalena Biemüller als auch Rebecca Lang konnten ihren ersten Satz gewinnen. Dann aber legten die Gastgeberinnen ihre anfängliche Unsicherheit ab und bestimmten das Spiel. Während Lang den zweiten Satz nur knapp mit 139:141 gegen Hack abgab, geriet Biemüller mit 120:151 schon deutlich in Rückstand und musste im dritten Lauf mit schwachen 112:133 dann endgültig die Segel streichen. Viel zu viele Fehler und folglich eine schwache Abräumleistung machte es ihrer Gegnerin leicht sich am Ende deutlich mit 539:486 und 3:1 Sätzen durchzusetzen. Auf den anderen Bahnen hatte Lang zwar weiterhin schwer zu kämpfen, blieb mit 131:133 aber wenigstens an Hack dran, so dass die Entscheidung im letzten Satz fallen musste. Hier hatte die Helmbrechtserin vor allem im Abräumen die besseren Nerven und holte mit 140:125 und insgesamt 537:524 bei 2:2 Sätzen noch ihren Mannschaftspunkt. Im Mittelpaar mussten Sylvia Sorge und Ursula Hübner bereits einem Rückstand von 40 Kegeln hinterherlaufen und hatten mit Nick und Bräutigam außerdem zwei starke Widersacherinnen. Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und nutzten ihre Vorteile in die Vollen jeweils zu einer 1:0 Satzführung. Während Sylvia Sorge mit 158:136 im zweiten Satz den Ausgleich schaffte, geriet Ursula Hübner gegen Bräutigam mit 120:153 bereits vorentscheidend in Rückstand. Auch der folgende knappe Satzgewinn zum 1:2 änderte nichts mehr an der letztlich klaren Niederlage mit 1:3 Sätzen und 509:569 Kegeln. Neben ihr spielte auch Sylvia Sorge zu unbeständig. Im dritten Satz musste sie wieder ihrer Gegnerin deutlich den Vortritt lassen und lag vor der letzten Bahn deshalb mit fünf Kegeln zurück. Im Schlussspurt hatte dann Nick die besseren Nerven und nutzte drei Fehlwürfe von Sorge aus, um mit 125:123 und in Summe mit 3:1 und 544:537 die Gastgeberinnen entscheidend in Front zu bringen. Bei einem Rückstand von inzwischen 107 Kegeln und 1:3 Mannschaftspunkten lagen die Chancen für die Gäste praktisch auf dem Nullpunkt. Trotzdem versuchten sowohl Pia Seiferth als auch Nicole Stenglein noch einmal heranzukommen. Mit 139:118 hatte Pia Seiferth auch einen erfolgversprechenden Auftakt gegen Weis, den machte sie aber postwendend mit schwachen 105:140 selbst wieder zunichte. In der Folge spielte die Karlstädterin auf konstantem Niveau weiter, während bei Seiferth nicht mehr allzu viel zusammenging. Mit 3:1 und 527:488 wurde das Duell zu einer klaren Angelegenheit für Weis. Unglücklich agierte auch Nicole Stenglein gegen Heinzler. Die Helmbrechtserin war in allen Sätzen immer nah dran an ihrer Gegnerin, trotzdem reichte es auf keiner Bahn zu einem Satzgewinn. Am Ende stand deshalb eine deutliche 0:4 Niederlage bei 536:551 Kegeln. Während die Gastgeberinnen eine geschlossene Mannschaftsleistung ablieferten, blieben die Helmbrechtserinnen wieder einmal vieles schuldig. Die Schwächen im Abräumen und eine viel zu hohe Fehlerquote waren auch in Karlstadt die Hauptfaktoren für die klare Abfuhr.

Karlstadt-2022-05-01