KSV Rositz – Frauen 1

KSV Rositz – SKK 1926 Helmbrechts 3:5 Mannschaftspunkte und 3219:3330 Kegel

Einen verdienten Sieg feierten die Keglerinnen des SKK 1926 Helmbrechts zum Saisonabschluss beim bereits als Absteiger feststehenden KSV Rositz. Dabei erzielten sie mit 3330:3219 Kegeln und 5:3 Mannschaftspunkten noch einmal ein starkes Ergebnis und ließen sie den Gastgeberinnen keine Chance. Als Tabellenachter heißt es nun abwarten, wie die Relegation zur 1. Bundesliga verläuft. Dort treffen der Achte der Bundesliga Erlangen-Bruck und die drei Zweitliga-Meister aufeinander, wobei die drei Erstplatzierten den Sprung ins Oberhaus schaffen. Damit Helmbrechts weiterhin in der 2. Bundesliga bleibt, ist es zwingend erforderlich, dass sowohl Erlangen-Bruck als auch der Meister der 2. Liga Mitte SKC Eggolsheim sich für die Bundesliga qualifizieren, weil sonst der gleitende Abstieg gilt, da mit Auma (Mannschaft aus 1. Bundesliga zurückgezogen) bereits ein fester Absteiger in die 2. Bundesliga Mitte feststeht. Ungeachtet der verzwickten Situation zeigten die Frankenwälderinnen zum Saisonausklang noch einmal, was eigentlich in der Mannschaft steckt. Im Startpaar erwischte Rebecca Lang auf den sehr gut fallenden Bahnen einen Bombenstart und ging mit 161:123 gleich deutlich gegen Kunze in Führung, die sie im zweiten Satz weiter ausbaute. Das Satzunentschieden in Durchgang drei war nur ein Schönheitsfehler, denn am Ende gehörte ihr sicher mit 563:505 Kegeln und 3,5:0,5 Sätzen der Mannschaftspunkt. Nicht ganz so erfolgreich lief es für Pia Seiferth, die ebenfalls gut begann, dann aber gegen die stärker werdende Hendel den 1:1 Ausgleich hinnehmen musste. Die Rositzerin nutzte den knapp mit 141:139 gewonnenen dritten Satz um endgültig das Blatt zu wenden und mit 3:1 Sätzen und 547:533 einen Punkt für die Gastgeberinnen zu holen. Mit 44 Kegeln Vorsprung im Rücken wollten Hübner und Sorge jetzt nachsetzen, hatten allerdings mit S. Trompke und Kröber zwei starke Gegnerinnen. Sylvia Sorge ging gegen Kröber mit 145:123 in Führung, musste dann aber nach einem Blackout im Abräumen und mehreren Fehlern in Folge den Ausgleich im zweiten Satz hinnehmen. In den letzten beiden Durchgängen fand sie aber wieder besser ins Spiel und sorgte mit starken 575:532 Kegeln und 3:1 Sätzen noch für einen deutlichen Punktgewinn. Trotz ebenfalls starker Leistung verlief für Ursula Hübner das Match gegen Trompke am Ende unglücklich. Nach einer knappen 1:0 Führung für Hübner mit 150:148 glich Trompke im zweiten Satz zum 1:1 aus, ehe sich die Helmbrechtser Mannschaftsführerin im dritten Lauf einen 15 Holz-Vorsprung herausspielen konnte. Trotz einer letzten starken Bahn von Trompke hatte es Hübner in der Hand, das Duell für sich zu entscheiden, als ihr ausgerechnet mit der vorletzten Kugel ein Fehlwurf unterlief und sie dadurch nicht mehr in die Vollen kam. Mit 2:2 Sätzen und 574:575 fehlten am Ende gerade einmal zwei Kegel zum Punktgewinn. Damit hatten die Gäste den Sack zwar noch nicht zugemacht, aber mit 86 Kegeln Vorsprung ein ordentliches Polster vor dem Schlussdurchgang. Und hier ließen Magdalena Biemüller und Nicole Stenglein keine großen Zweifel mehr aufkommen. Vor allem Stenglein hatte gegen Werner keine Mühe. Die Rositzerin wurde gegen Ende des zweiten Durchgangs durch Rößler ersetzt, aber auch sie konnte nicht verhindern, dass Stenglein bereits im dritten Satz alles klarmachte und sich insgesamt mit 3:1 und 567:537 durchsetzte. Auf den anderen Bahnen konnte Biemüller ihre deutliche Führung aus dem ersten Satz gegen F. Trompke in der Folge nicht halten und lag vor dem letzten Durchgang mit 23 Zählern zurück. Trotzdem wurde es noch einmal spannend als Trompke im Abräumen schwächelte und Biemüller bis auf wenige Kegel herankam. Wie vorher Hübner hatte auch sie am Schluss etwas Pech, als sie von zwei zusammenstehenden Kegeln nur einen traf und dadurch mit dem letzten Wurf nicht mehr in die Vollen kam. So ging der Mannschaftspunkt mit 2:2 und 523:518 an Trompke.

rositz-2022-05-15