Blau Weiß Auma – Frauen 1

Blau-Weiß Auma – SKK 1926 Helmbrechts 7:1 Mannschaftspunkte und 3498:3342 Kegel

Trotz einer ansprechenden Leistung sind die Frauen des SKK 1926 Helmbrechts beim Ex-Bundesligisten Blau-Weiß Auma nicht um eine deutliche Niederlage herumgekommen. Mit 7:1 Mannschaftspunkten und 3498:3342 Kegeln stellten die Gastgeberinnen Ihre Heimstärke eindrucksvoll unter Beweis und ließen den Frankenwälderinnen am Ende keine Chance. Das Helmbrechtser Startpaar mit Lang und Seiferth hatte von Beginn an einen schweren Stand gegen C. Thiem und Tschirschwitz, konnte das Spiel in den ersten beiden Sätzen aber noch offenhalten. Pia Seiferth lag mit ihrer Gegnerin genau gleichauf und Rebecca Lang hatte nur wenige Kegel Rückstand. Im weiteren Verlauf verlor Seiferth aber ziemlich den Faden und musste Tschirschwitz noch deutlich mit 1:3 Sätzen und 508:555 Kegeln ziehen lassen. Auf den anderen Bahnen lieferte sich Lang zwar bis zum Schluss ein enges Match mit Thiem, schaffte es aber nicht mehr, den knappen Holzvorsprung ihrer Gegnerin aus dem ersten Satz noch wettzumachen. Mit 2:2 Sätzen und 578:592 Kegeln musste auch sie ihren Mannschaftspunkt abgeben. Ebenfalls spannende Duelle lieferten sich in der Mittelpaarung Ursula Hübner gegen S. Thiem und Sylvia Sorge gegen Wiedenhöft. Nach einem Unentschieden im ersten Satz musste Hübner den zweiten Satz an Thiem abgeben, konnte aber im dritten Satz trotz einiger Probleme mit dem glatten Kugelmaterial wieder ausgleichen und lag vor dem entscheidenden letzten Durchgang nur 6 Kegel zurück. Dort lief es allerdings nicht mehr rund für sie und ihre Gegnerin konnte sich nach 153:121 doch noch deutlich mit 2,5:1,5 und 592:558 durchsetzen. Trotz starker Leistung stand auch Sylvia Sorge am Ende mit leeren Händen da. Nach 160:165 im ersten Satz übernahm sie mit 152:144 sogar kurzzeitig die Führung, eine etwas schwächere dritte Bahn brachte sie dann aber auf die Verliererstraße. Mit 1:3 und 582:613 musste sie sich der Tagesbesten Wiedenhöft geschlagen geben. Mit 4:0 Mannschaftspunkten und 130 Kegeln Rückstand war die Partie vorzeitig entschieden. In der Schlusspaarung ging es deshalb nur noch um Schadensbegrenzung. Hier konnte Magdalena Biemüller zwar ein Unentschieden und einen Satzgewinn gegen die starke Geithel erzielen, in der Gesamtabrechnung setzte sich die Thüringerin aber sicher mit 2,5:1,5 und 607:554 durch. Für den Ehrenpunkt sorgte immerhin Nicole Stenglein, die die ersten beiden Sätze gegen Wolf sicher gewann und auch den dritten Durchgang knapp für sich entscheiden konnte. Damit hatte sie ihren Mannschaftspunkt bereits nach drei Sätzen sicher und setzte sich mit 566:539 und 3:1 Sätzen am Ende deutlich gegen Wolf durch. Auch wenn die SKKlerinnen letztendlich in Auma nichts zu bestellen hatten, war doch ein Aufwärtstrend erkennbar. Den gilt es nächste Woche zu Hause gegen Fronberg fortzusetzen.

Auma 2022-09-A