TSV Breitengüßbach – Frauen 1

TSV Breitengüßbach – SKK 1926 Helmbrechts 6:2 Mannschaftspunkte und 3562:3411 Kegel

Chancenlos waren die Keglerinnen des SKK 1926 Helmbrechts in der Auswärtspartie beim Tabellenzweiten TSV Breitengüßbach. Mit 6:2 Mannschaftspunkten und 3562:3411 Kegeln erzielten die Gastgeberinnen einen neuen Mannschaftsrekord und distanzierten die Frankenwälderinnen am Ende deutlich. Gegen fünf Einzelergebnisse über 590 bei Breitengüßbach konnten auch die fantastischen 649 Kegel von Nicole Stenglein nichts ausrichten. Auf den extrem gut fallenden Bahnen in Breitengüßbach wollten die Helmbrechtserinnen von Beginn an dagegenhalten und hatten deshalb die etatmäßige Schlussspielerin Nicole Stenglein in die Startpaarung beordert. Dies sollte sich erst einmal als kluger Schachzug erweisen, denn Stenglein legte gegen Hanauer gleich los wie die Feuerwehr und ging mit 169:143 in Führung. Ihre einzige etwas schwächere Bahn musste sie dann zwar mit 136:146 abgeben, ehe sie wieder den Turbo zündete. Mit 179:140 und 165:147 ließ sie ihrer Gegnerin keine Chance mehr und holte ihren Punkt klar mit 3:1 und 649:576 Kegeln, was zugleich persönliche Bestleistung für sie bedeutete. Wie stark die Gastgeberinnen an diesem Tag waren, deutete sich bereits auf den anderen Bahnen an, wo Rebecca Lang gegen Amon trotz einer guten Vorstellung auf verlorenem Posten stand. Nach zwei Sätzen stand es zwar noch 1:1, im dritten Durchgang verlor Lang aber mit 120:145 entscheidend an Boden und musste anschließend auch im letzten Satz ihrer Gegnerin mit 156:158 den Vortritt lassen. Mit 3:1 Sätzen und 598:570 ging der Mannschaftspunkt an die Breitengüßbacherin. Immerhin lagen die Gäste zu diesem Zeitpunkt noch mit 45 Kegeln vorne und schickten nun Pia Seiferth und Ursula Hübner auf die Bahnen. Während Seiferth gegen Seuß einen guten Start erwischte und in Führung ging, kam Ursula Hübner auf den anderen Bahnen überhaupt nicht zurecht. Obwohl ihre Gegnerin, die Ex-Bambergerin Imbs, anfangs auch noch etwas Sand im Getriebe hatte, verlor Hübner gleich auf den ersten beiden Bahnen etliche Zähler. Sie machte dann für Angela Küfner Platz, die zwar gut ins Spiel fand, gegen die immer sicherer werdende Imbs aber keinen Stich mehr bekam sich letztendlich mit 0:4 und 526:593 geschlagen geben musste. Auch bei Pia Seiferth lief es in den restlichen drei Durchgängen bei weitem nicht mehr so gut wie zu Beginn. Alle drei Sätze gingen klar an Seuß, die mit 3:1 und 598:538 den Sechshunderter nur knapp verpasste. Damit war das Spiel gedreht und die Gastgeberinnen lagen jetzt deutlich mit 82 Kegeln und 3:1 Mannschaftspunkten vorne und ließen mit dem Vorsprung im Rücken auch keinen Zweifel mehr am Ausgang der Partie aufkommen. Magdalena Biemüller stand gegen Reichelt auf verlorenem Posten. Die Helmbrechtserin musste sich in allen vier Sätzen mehr oder weniger deutlich geschlagen geben, wobei Reichelt vor allem im letzten Satz mit 180 (80 im Abräumen) groß auftrumpfte. Mit 4:0 und 605:523 Kegeln ging der Punkt klar an Reichelt. Für etwas Ergebniskosmetik sorgte wenigstens noch Sylvia Sorge. Mit 150:144 und 169:154 ging sie gegen Schubert in Führung. Den dritten Satz verbucht dann Schubert mit 160:150 für sich, ehe Sorge mit 136:134 für einen 3:1 Sieg mit 605:592 Kegeln sorgte. Den Helmbrechtserinnen bleibt nichts Anderes übrig, als dieses Spiel abzuhaken. Bei Breitengüßbach passte an diesem Tag einfach alles zusammen und das Helmbrechtser Team um Rebecca Lang, die das Kapitänsamt zu Saisonbeginn von Ursula Hübner übernommen hat, muss versuchen, vor allem gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf zu punkten.

Breitenguessbach 2022-12