SKC Victoria Bamberg 2 – Frauen 1

SKC Victoria Bamberg 2 – SKK 1926 Helmbrechts 5,5:2,5 Mannschaftspunkte und 3336:3312 Kegel

Wieder stark gespielt, wieder kein Happy End für die 26er Keglerinnen in der Bayernliga Nord. Bei SKC Victoria Bamberg 2 musste man sich dieses Mal mit 2,5:5,5 Mannschaftspunkten und 3312:3336 Kegeln geschlagen geben. Am Ende fehlten also wieder gerade einmal 25 Kegel zum Sieg. Das Spiel wurde über sechs Bahnen ausgetragen. Für Helmbrechts gingen Ursula Hübner, Angela Küfner und Kathrin Hoppert auf die Bahnen. Hübner bekam es mit Hörmann zu tun, mit der sie sich ein enges Match lieferte. Die 1:0 Führung von Hübner glich die Bambergerin postwendend aus, der dritte Satz ging dann wieder an Hübner. Im letzten Satz konnte dann Hörmann wieder zum 2:2 ausgleichen, so dass die erzielten Kegel den Ausschlag geben mussten. Auch hier stand es aber mit 538:538 unentschieden, so dass der Mannschaftspunkt 0,5:0,5 geteilt wurde. Neben ihr bot Angela Küfner eine gute Vorstellung, hatte aber mit C. Hofmann eine starke Gegnerin. Den ersten Satz konnte Küfner noch knapp gewinnen, im zweiten Durchgang gab sie aber zu viele Kegel ab und nachdem auch der dritte Durchgang an ihre Gegnerin ging, war der Mannschaftspunkt so gut wie verloren. Den letzten Satz holte noch einmal Küfner, am Ende musste sie sich aber mit 2:2 Sätzen und 544:569 Kegeln geschlagen geben. Die dritte Helmbrechtserin Kathrin Hoppert erwischte einen denkbar schlechten Start gegen Niklaus Sych. Nach zwei Durchgängen lag sie bereits 0:2 und 29 Kegel zurück und alles sah nach einer klaren Angelegenheit für die Bambergerin aus. Dann aber kippte das Spiel. Im dritten Durchgang verkürzte Hoppert auf 1:2 und 16 Zähler Rückstand und nutzte das Momentum im letzten Satz, als bei ihrer Gegnerin nicht mehr viel ging. Mit 139:114 drehte sie das Match endgültig und holte mit 2:2 Sätzen und 543:534 noch den Mannschaftspunkt. Mit 16 Kegeln Rückstand ging die Helmbrechtser Schlussachse auf die Bahnen und das Spiel war noch völlig offen. Auf den ersten beiden Bahnen konnte sich keine der beiden Mannschaften einen nennenswerten Vorteil erspielen. Sylvia Sorge hatte einen guten Start erwischt und Pfuhlmann sicher im Griff, dafür lag Pia Wiedemann gegen L. Hofmann mit 0:2 zurück, während es zwischen Rebecca Funk und Zapf 1:1 unentschieden stand. Der dritte Durchgang stand dann im Zeichen der Helmbrechtserinnen. Sylvia Sorge gelang gegen E. Hörmann, die für Pfuhlmann gekommen war, mit 160:145 ein Bombenlauf und Pia Wiedemann stand ihr mit 163:133 nicht nach. Damit lagen die Gäste vor dem Schlussdurchgang auf einmal mit 41 Kegeln vorne und mussten nur noch den Vorsprung halten, da Sorge ihren Mannschaftspunkt schon sicher hatte. Aber es zeigte sich wieder einmal, wie schnell ein Spiel noch kippen kann. Eigentlich hätten die Helmbrechtserinnen jetzt locker spielen können, aber im letzten Durchgang herrschte auf einmal Ladehemmung, während die Gastgeberinnen jetzt auftrumpften. Vor allem Zapf wurde zur Matchwinnerin, die mit 169 ein Ausrufezeichen setzte und ihre Mitspielerinnen mitriss. Sorge setzte sich zwar sicher mit 3:1 und 591:550 gegen Pfuhlmann/E. Hörmann durch, Rebecca Funk musste sich letztendlich aber mit 1:3 und 534:589 gegen Zapf geschlagen geben. Pia Wiedemann hatte mit 562:556 zwar knapp das bessere Kegelergebnis für sich, mit 1:3 aber das entscheidende Nachsehen bei den Satzpunkten.

Bamberg-Frauen 1