SKK Raindorf – Frauen 1

SKK Raindorf – SKK 1926 Helmbrechts 2:6 Mannschaftspunkte und 3177:3283 Kegel

Eine überzeugende und geschlossene Mannschaftsleistung war am Ende der Grundstein zum Auswärtssieg der 26er Frauen beim SKK Raindorf. Mit 6:2 Mannschaftspunkten und sehr guten 3283:3177 Kegeln sicherten sich die Helmbrechtserinnen zwei wichtige Auswärtspunkte, mit denen sie den Abstand zu den Abstiegsrängen weiter vergrößerten und jetzt mit 12:12 Punkten erst einmal im sicheren Mittelfeld rangieren. Am Anfang sah es keineswegs nach einem klaren Sieg der Frankenwälderinnen aus, denn in der Startpaarung waren die Gastgeberinnen mit Kolbeck und Brandl stark besetzt. Kolbeck setzte Pia Wiedemann gleich mit 155:133 unter Druck und ließ sich auch vom zwischenzeitlichen 1:1 Satzausgleich nicht irritieren. Im dritten Durchgang holte sie mit starken 163:132 die entscheidenden Zähler, um in der Gesamtabrechnung mit 2:2 Sätzen und 587:558 ihren Mannschaftspunkten für Raindorf zu holen. Auf den anderen Bahnen kam Ursula Hübner gegen Brandl ebenfalls nicht zum Zug. Auf den ersten drei Bahnen fehlten am Ende immer ein paar Körner, um gegen die Raindorferin zu punkten, so dass der Mannschaftspunkt bereits zu diesem Zeitpunkt verloren war. Wenigstens konnte Hübner den Einbruch von Brandl auf der letzten Bahn noch nutzen, um zumindest beim Kegelergebnis mit insgesamt 534:526 Kegeln die Nase vorne zu haben. Damit lagen die Gastgeberinnen zwar mit 2:0 in Führung, nach Kegeln hielt sich der Rückstand für die Helmbrechtserinnen mit 21 Zählern aber in Grenzen. In der Mittelpaarung waren nun Angela Küfner und Sylvia Sorge gefordert. Küfner spielte eine solide Partie und nutzte nach einem 1:1 Zwischenstand die Schwächen von Schillinger auf den letzten beiden Bahnen konsequent aus, um mit 3:1 Sätzen und 531:493 Kegeln die Gäste wieder heranzubringen. Etwas mehr Gegenwehr bekam Sylvia Sorge von Grötsch zu spüren, aber die Helmbrechtserin ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Im zweiten Satz konnte ihre Gegnerin zwar zum 1:1 ausgleichen, der dritte Durchgang ging aber mit 151:127 wieder deutlich an Sorge, so dass am Ende mit 3:1 Satzpunkten und 552:527 Kegeln auch dieser Mannschaftspunkt an die Helmbrechtserinnen ging. Damit war die Partie vor der Schlusspaarung erst einmal gedreht, denn nun lagen die Gäste mit 42 Kegeln vorne. Entschieden war damit aber noch nichts, zumal im ersten Durchgang zwar Rebecca Funk gegen Diermeier mit 140:123 in Führung ging, dafür aber Kathrin Hoppert gegen Schmid mit 129:148 in Rückstand geriet. Auf den nächsten beiden Bahnen wendete sich das Blatt dann aber endgültig zugunsten der 26er, als Funk gegen Diermeier ihre Führung auf 3:0 ausbaute und damit vorzeitig punktete und auch Kathrin Hoppert ins Rollen kam und ihrer Gegnerin die restlichen drei Sätze abnahm. Rebecca Funk überzeugte mit 3:1 und 563:521 gegen Diermeier und Kathrin Hoppert trug ihren Teil mit ebenfalls 3:1 Sätzen und 545:523 Kegeln bei.

MH

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