TV Eibach 03 – SKK 1926 Helmbrechts 2:6 Mannschaftspunkte und 3067:3101 Kegel
Mit leeren Händen kehrten die 26er Keglerinnen aus Eibach zurück. Beim Tabellenführer TV Eibach 03 unterlag man wie im Vorjahr wieder knapp, dieses Mal mit 3067:3101 Kegeln und 2:6 Mannschaftspunkten. Durch die gleichzeitigen Niederlagen von SC Regensburg, SKK Raindorf und SpVgg Pirk bleibt der Abstand zum Tabellenende aber gewahrt und die Helmbrechtserinnen haben damit am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Pirk die Möglichkeit, den Klassenerhalt endgültig sicherzustellen. In der Startpaarung konnten die Frankenwälderinnen den Gastgeberinnen noch Paroli bieten. Allerdings verschenkte Angela Küfner hier ihren Mannschaftspunkt gegen Horn, als sie nach einer 2:1 Führung und 10 Zählern Vorsprung sich auf der letzten Bahn mit 117:135 noch abfangen ließ. Mit 517:509 bei 2:2 Sätzen setzte sich am Ende die Eibacherin knapp durch. Neben Küfner hatte auch Sylvia Sorge ihre Probleme mit den schwierigen Bahnverhältnissen und konnte gegen Klein anfangs kaum etwas gutmachen. Ihre Gegnerin wurde dann nach 60 Wurf ausgewechselt und die neu ins Spiel gekommene Cohn schaffte prompt die Führung zum 2:1. Im letzten Durchgang platzte dann aber zum Glück bei Sylvia Sorge der Knoten und mit 145:124 schaffte sie noch die Wende zu ihren Gunsten und holte mit 506:487 bei 2:2 Sätzen ihren Mannschaftspunkt. Auch in der Mittelpaarung kam zu wenig von den Helmbrechtserinnen. Roswitha Wolf geriet schon auf der ersten Bahn auf die Verliererstraße, als Heckel sich mit 159:118 früh einen ordentlichen Vorsprung herausspielte. Auf den folgenden Bahnen verlief dieser Vergleich zwar ausgeglichener, aber in der Endabrechnung musste die Helmbrechtserin sich trotzdem deutlich mit 1,5:3,5 und 494:541 geschlagen geben. Auch im Duell zwischen Kathrin Hoppert und Ingeborg Maurer sah es nicht besser aus. Hoppert konnte zwar im ersten Satz noch ein Unentschieden herausholen, dann aber übernahm die Gastgeberin das Kommando und mit dem 159:126 im dritten Durchgang war die Entscheidung gefallen. Mit 2,5:1,5 und 523:505 ging auch dieser Mannschaftspunkt an die Mittelfranken. Damit lagen die Helmbrechtserinnen vor der Schlusspaarung schon deutlich mit 1:3 Mannschaftspunkten und 54 Kegeln zurück. Trotz dieses Rückstands keimte auf Helmbrechtser Seite aber noch einmal Hoffnung auf, als Ursula Hübner mit ihrer Erfahrung zeigte, wie man auf einer solchen Anlage kegelt. Auf den ersten beiden Bahnen holte sie gegen Bradenstein gleich 47 Holz zurück und nachdem auch Pia Wiedemann an ihrer Seite bei 1:1 Sätzen nur drei Zähler abgab, war man wieder bis auf 10 Holz dran. Die Gastgeberinnen reagierten jetzt und brachten Bauer für Bradenstein. Die musste allerdings mit 117:140 weitere 27 Holz an Ursula Hübner abgeben, allerdings glich dies Kergl gegen Wiedemann mit 129:103 fast wieder aus. Im entscheidenden letzten Durchgang fehlte den Helmbrechtserinnen die letzte Kraft, um das Match noch zu drehen. Mit 3:1 und 548:487 gewann Ursula Hübner zwar verdient gegen Bradenstein/Bauer, dafür musste sich Pia Wiedemann ähnlich deutlich mit 1:3 und 505:550 gegen Kergl geschlagen geben.
gez. Manfred Hübner
Eibach - Frauen 1