Bavaria Karlstadt – SKK 1926 Helmbrechts 6:2 Mannschaftspunkte und 3121:3096 Kegel
Mit einem insgesamt schwachen Mannschaftsergebnis, das allerdings auch den schwierigen Bahnverhältnissen geschuldet war, verpassten die 26er Frauen einen Sieg gegen die ebenfalls wenig überzeugenden Gastgeberinnen von Bavaria Karlstadt. Mit 6:2 Mannschaftspunkten und 3121:3096 Kegeln blieben die Punkte bei den Unterfranken, die damit in der Tabelle an Helmbrechts vorbeizogen. Die Startpaarung verlief noch halbwegs positiv für die 26er, als Nicole Stenglein gegen Burkard die ersten beiden Sätze für sich entschied und den dritten Durchgang nur knapp abgab. Die letzte Bahn gehörte dann wieder der Helmbrechtserin, die bereits in die Vollen die Weichen auf Sieg stellte und sich am Ende mit 3:1 und 544:526 Holz den Mannschaftspunkt sicherte. Neben ihr spielte Angela Küfner zwar nicht schlecht und konnte den ersten Satz gegen Römer gewinnen, in der Folge hatte aber die Karlstädterin immer wieder die Nase vorne und sorgte im letzten Satz mit 147:120 auch beim Holzergebnis für klare Verhältnisse. Mit 3:1 und 543:511 holte sie den Mannschaftspunkt und glich für Karlstadt aus. In der Mittelpaarung verpassten es die Helmbrechtserinnen dann, die Schwächen der Gastgeberinnen konsequent auszunutzen. Sylvia Sorge musste bereits nach wenigen Kugeln die Bahn verletzt verlassen. Für sie kam Roswitha Wolf, die es aber nicht schaffte, sich gegen die schwache Bellwood durchzusetzen. Bereits nach drei Bahnen war der Punkt verloren, und auch im letzten Durchgang gelang nur noch eine geringfügige Resultatsverbesserung. Mit 1:3 und 464:470 verpassten es die Helmbrechtserinnen, hier entscheidenden Boden gut zu machen. Da half es auch wenig, dass Kathrin Hoppert gegen Nick die Oberhand behielt. Nach knappem erstem Satz erkämpfte sich Hoppert im weiteren Verlauf eine sichere 3:0 Führung, die insgesamt einen Sieg mit 3:1 und 528:499 ergab. Zwar stand auf der Anzeige vor der Schlusspaarung ein Vorsprung von neun Holz für die Gäste, was aber angesichts der starken Karlstädter Schlussachse mit Weis und Heinzler zu wenig war. Pia Wiedemann auf Helmbrechtser Seite verkaufte sich gegen Weis zwar gut und ging sogar mit 1:0 in Führung, in den folgenden Durchgängen hatte aber Weis immer wieder knapp die Nase vorne, so dass am Ende Wiedemann zwar mit 532:530 Kegeln vorne lag, mit 1:3 Satzpunkten aber Weis trotzdem den Vortritt lassen musste. Auf den anderen Bahnen stand Ursula Hübner gegen Heinzler auf verlorenem Posten. Die Karlstädterin übernahm von Anfang an das Kommando und hatte in allen vier Sätzen mehr oder weniger deutlich die Nase vorne. Mit der Tagesbestleistung von 553:517 und 4:0 Sätzen machte sie den Sieg der Heimmannschaft perfekt, die sich damit ebenfalls den Klassenerhalt vorzeitig gesichert haben. Für die Helmbrechtserinnen geht es im letzten Spiel der Saison am kommenden Sonntag zwar um nichts mehr, allerdings ist die Heimpartie dennoch von Bedeutung, denn die Gäste von Victoria Bamberg 2 müssen unbedingt gewinnen, um den zweiten Tabellenplatz gegen Concordia Oberhaid zu verteidigen, der zu den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga Mitte berechtigt (Eibach als Meister hat bereits verzichtet). gez. Manfred Hübner
Karlstadt - Frauen 1
