Frauen 1 – SKC Victoria Bamberg 2

SKK 1926 Helmbrechts – SKC Victoria Bamberg II 2:6 Mannschaftspunkte und 3130:3218 Kegel

Einen klassischen Fehlstart legten die Keglerinnen des SKK 1926 Helmbrechts zum Saisonauftakt in der Bayernliga Nord hin. Mit schwachen 3130:3218 Kegeln und 2:6 Mannschaftspunkten musste man sich den Gästen von Victoria Bamberg 2 sang- und klanglos geschlagen geben. Während die Domstädterinnen fast das gleiche Ergebnis wie bei ihrem letzten Gastspiel erzielten, blieben die Gastgeberinnen vieles schuldig und offenbarten vor allem im Abräumen mit einem Fehlerfestival große Defizite. In der Startpaarung ging es eigentlich ganz gut los, als Roswitha Wolf und Kathrin Hoppert gleich mit 2:0 Sätzen gegen Hofmann und Niklaus Sych in Führung gingen. Wolf musste dann zwar den dritten Satz an Hofmann abgeben, lag aber noch fast gleichauf mit ihrer Gegnerin. Im entscheidenden letzten Durchgang verlor sie im Abräumen vollkommen den Faden und musste sich noch klar mit 2:2 und 495:526 geschlagen geben. Wenigstens lief es in dieser Phase bei Kathrin Hoppert nach Plan. Sie machte bereits im dritten Satz alles klar und setzte sich mit 3:1 und 538:500 sicher durch. Den knappen Vorsprung auszubauen war eigentlich das Ziel der Mittelpaarung mit Rebecca Funk und Angela Küfner. Letztere konnte auch im ersten Satz mit 142:117 einige Zähler holen, aber neben ihr war Rebecca Funk im Abräumen von allen guten Geistern verlassen. Nach etlichen Fehlwürfen blieb sie bei 104:128 hängen. Auf den folgenden Bahnen fing sie sich zwar wieder, aber Pfuhlmann auf Bamberger Seite ließ sich nicht mehr beirren und zog mit 3:0 davon. Auch Küfner lag nach drei Bahnen trotz ordentlicher Leistung gegen Zapf mit 1:2 zurück und musste im letzten Satz unbedingt punkten. Auch der knappe Holzvorsprung hatte sich inzwischen in einen Rückstand 35 Kegeln gewandelt. Im letzten Satz war das Momentum dann aber auf Seiten der Gastgeberinnen. Funk konnte mit 140:110 zumindest ihren Rückstand auf Pfuhlmann noch deutlich auf 506:532 verkürzen und Küfner holte mit 151:117 ihren Mannschaftspunkt und setzte sich mit guten 564:516 Holz klar gegen Zapf durch. Dank der starken Schlussbahn lagen die Helmbrechtserinnen jetzt wieder mit 29 Holz in Führung. Aber die Gäste hatten Morgenluft gewittert und hatten mit Hörmann und Burgis zwei starke Akteurinnen im Schlusspaar. Im ersten Satz konnten auf Helmbrechtser Seite Ursula Hübner mit 152:150 und Pia Seiferth mit 134:149 die Partie noch einigermaßen offenhalten. Dann aber übernahmen die Gäste komplett das Kommando. Ursula Hübner musste spätestens im dritten Satz die Flügel strecken, als Hörmann mit 166:139 ein super Lauf gelang. Am Ende gewann die Bambergerin den Mannschaftspunkt mit 3:1 Sätzen und der Tagesbestleistung von 594:537 Holz. Auf den anderen Bahnen ging bei Pia Wiedemann nicht mehr viel zusammen, so dass Burgis glatt mit 4:0 und 550:490 den Sieg für die Gäste perfekt machte, der mit einem Plus von 88 Kegeln auch noch deutlich ausfiel. Dies war umso bitterer, weil man allein im Abräumen 159 Holz abgab. Am kommenden Samstag in Lauf muss vor allem im Abräumen eine gewaltige Leistungssteigerung her, wenn man zumindest eine Außenseiterchance haben will.