Laufer SV GH1923 – Frauen 1

Laufer SV GH1923 – SKK 1926 Helmbrechts 3:5 Mannschaftspunkte und 3291:3309 Kegel

Nach einer sensationellen Aufholjagd schafften es die 26er Keglerinnen, ein schon verloren geglaubtes Spiel noch mit den letzten Kugeln herumzureißen. Mit 3309:3291 Holz und 5:3 Punkten haben die Helmbrechtserinnen die schwache Vorstellung aus der Vorwoche erst einmal vergessen lassen. Mit jetzt 2:2 Tabellenpunkten kann man dem Heimspiel nächsten Sonntag gegen Eibach etwas entspannter entgegensehen. In der Startpaarung fanden die beiden Helmbrechtserinnen Angela Küfner und Roswitha Wolf nie so richtig zu einem konstanten Spiel. Küfner konnte zwar den ersten Satz für sich entscheiden, musste in der Folge die nächsten beiden Bahnen aber deutlich abgeben und befand sich zu diesem Zeitpunkt schon klar auf der Verliererstraße. Der Satzgewinn im letzten Durchgang war deshalb nur noch Ergebniskosmetik. Karl auf Laufer Seite holte den Mannschaftspunkt sicher mit 2:2 Sätzen und 551:524 Holz. Auf den anderen Bahnen war Roswitha Wolf leider keine große Unterstützung für Küfner. Die ersten beiden Sätze gestaltete sie gegen Distelmeier noch einigermaßen ausgeglichen, in den letzten beiden Durchgängen konnte sie ihrer Gegnerin aber kein Paroli mehr bieten. Auch hier endete der Vergleich deutlich zugunsten der Gastgeberinnen mit 3:1 und 535:488. 2:0 Mannschaftspunkte und 74 Zähler Vorsprung waren eine schwere Hypothek für Rebecca Funk und Kathrin Hoppert. Und auch das Glück war anfangs nicht auf Seiten der Frankenwälderinnen. Funk konnte den ersten Satz zwar hauchdünn mit 137:136 gewinnen, aber Hoppert musste 130:146 weitere wichtige Zähler abgeben. Nachdem auch der zweite Durchgang in Summe an die Gastgeberinnen ging, lagen die Helmbrechtserinnen zu diesem Zeitpunkt schon mit 102 Kegeln fast aussichtlos zurück. Die nicht mehr erhoffte Wende bahnte sich aber im dritten Durchgang an. Hier zündeten die Gäste ein wahres Feuerwerk. Mit 158:124 und 159:126 holten sie allein in diesem Durchgang 67 Holz und verkürzten den Rückstand auf 35 Zähler. Auf der letzten Bahn kamen die Gastgeberinnen zwar noch einmal zurück und Groh siegte doch noch gegen Funk mit 2:2 und 572:558, aber Kathrin Hoppert krönte ihre Leistung mit der überragenden Bestleistung von 601:566 Kegeln und 3:1 Sätzen. Trotz des immer noch signifikanten Rückstands von 53 Holz spürten die Gäste, dass hier noch etwas geht. Auf den ersten beiden Bahnen schenkten sich Pia Wiedemann gegen Brunner und Ursula Hübner gegen Bräu-Dümler nichts. Die Gastgeberinnen konnten sogar weitere vier Holz dazugewinnen. Dann aber übernahmen die Helmbrechtserinnen das Kommando. Wiedemann holte den dritten Satz mit 153:143 und Hübner enteilte Bräu-Dümler, die entnervt aufgab und nach 25 Wurf Platz machte für Radina. Mit 136:103 brachte Hübner ihre Farben aber entscheidend heran. Mit jetzt nur noch 14 Zählern Rückstand aus Helmbrechtser Sicht war die Partie vor dem entscheidenden letzten Durchgang wieder vollkommen offen. Und hier ließen die beiden 26er Schlusskeglerinnen nicht mehr locker. Wiedemann setzte sich am Ende mit 3:1 und 552:548 gegen Brunner durch und Hübner setzte mit 3:1 und starken 586:519 gegen Bräum-Dümler/Radina das I-Tüpfelchen auf die sensationelle Aufholjagd und den nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg.