Frauen 1 – TV Eibach 03

SKK 1926 Helmbrechts – TV Eibach 03 6:2 Mannschaftspunkte und 3138:3083 Kegel

Wie schon die Partie in Lauf war auch das Heimspiel gegen den Vorjahresmeister TV Eibach 03 nichts für schwache Nerven. Analog zur Vorwoche drehten die Frauen des SKK 1926 Helmbrechts das Spiel auf den letzten Metern und schafften mit 6:2 Mannschaftspunkten und 3138:3083 Holz den ersten Heimsieg. Mit jetzt 4:2 Punkten hat man sich erst einmal im vorderen Tabellendrittel einsortiert. Für Helmbrechts begann die Partie unter schwierigen Vorzeichen. Kathrin Hoppert, die in der Vorwoche noch überzeugende 601 Kegel erzielt hatte, fand diesmal nur schwer in ihren Rhythmus. Nach zwei Bahnen führte sie gegen Maurer lediglich mit einem Kegel; auch das 136:136 im dritten Durchgang brachte noch keine Entscheidung. Erst auf der Schlussbahn sicherte Hoppert mit 2,5:1,5 Satzpunkten und 524:513 Kegeln den ersten Mannschaftspunkt für Helmbrechts. Angela Küfner erwischte daneben ebenfalls nicht ihren besten Tag. Obwohl auch Klein auf Eibacher Seite nicht überzeugte, geriet Küfner schnell mit 0:2 Sätzen in Rückstand. Der Gewinn des dritten Durchgangs brachte sie noch einmal heran, doch nach einer schwachen letzten Bahn musste sie sich mit 1:3 Satzpunkten und 502:513 Kegeln geschlagen geben. Damit glich Eibach nach Mannschaftspunkten aus. In der Mittelpaarung kamen auf Helmbrechtser Seite Rosi Wolf und Rebecca Funk zum Einsatz. Rosi Wolf scheiterte wie in der Vorwoche vor allem an ihren eigenen Nerven. Nach einer grottenschlechten ersten Bahn übernahm Barbara Groh für sie. Zusammen reichte es gerade für 457 Holz. Die Eibacherin Heckel nutzte dies konsequent aus und holte mit 4:0 Punkten und 563:457 Holz satte 106 Zähler für die Gäste. Dass die Partie in dieser Phase nicht zum Desaster für die Gastgeberinnen geriet, war Rebecca Funk zu verdanken. Sie bot eine stabile Vorstellung und hatte Horn auf Eibacher Seite jederzeit im Griff. Nach vier ausgeglichenen Bahnen setzte sie sich sicher mit 4:0 Sätzen und guten 558:508 Kegeln durch. Trotz des Rückstands von 56 Holz vor der Schlusspaarung gaben sich die Gastgeberinnen aber nicht geschlagen. Mit einer Energieleistung gleich im ersten Durchgang brachten Ursula Hübner und Pia Wiedemann die Gäste ins Wanken. Nach 142:111 und 153:120 hatten die Helmbrechtserinnen das Minus bereits nach der ersten Bahn aufgeholt und in ein Plus von acht Kegeln umgedreht. Ein etwas schwächerer zweiter Lauf der Gastgeberinnen, als Ursula Hübner mit 108:118 und Pia Wiedemann mit 130:131 Bradenstein und Kergl den Vortritt lassen mussten, ließ bei den Gästen noch einmal Hoffnung aufkeimen. Auf der dritten Bahn fanden die Helmbrechtser Schlussleute jedoch wieder zu ihrer Stärke zurück und stellten die Weichen auf Sieg. Hübner bezwang Bradenstein deutlich mit 3:1 Satzpunkten und 526:472 Kegeln. Wiedemann behielt gegen Kergl bei 2:2 Satzpunkten dank starker 571:514 Kegel ebenfalls sicher die Oberhand. So wurde der Erfolg am Ende deutlich und verdient. In der kommenden Woche wartet in Raindorf allerdings die nächste schwere Aufgabe: Die Oberpfälzerinnen haben bislang drei starke Vorstellungen gezeigt und führen die Tabelle mit makellosen 6:0 Punkten an.