SKK Raindorf – Frauen 1

SKK Raindorf – SKK 1926 Helmbrechts 5:3 Mannschaftspunkte und 3295:3166 Kegel

Nichts zu holen gab es für die Frauen des SKK 1926 Helmbrechts beim Auswärtsspiel in Raindorf. Trotz drei gewonnener Mannschaftspunkte mussten sich die 26er Keglerinnen am Ende mit 3:5 Mannschaftspunkten und 3166:3295 Kegeln geschlagen geben. Vor allem die deutliche Differenz im Gesamtergebnis machte den Unterschied zugunsten der Gastgeberinnen aus, die sich damit die beiden Zusatzpunkte und den Gesamtsieg sicherten. In der Startpaarung erwischte Roswitha Wolf mit Tanja Kolbeck eine starke Gegnerin, die vor allem im zweiten und dritten Durchgang groß aufspielte. Mit 496:558 Kegeln musste Wolf ihre Gegnerin deshalb deutlich ziehen lassen und den ersten Mannschaftspunkt den Gastgeberinnen überlassen. Besser lief es auf den anderen Bahnen für Kathrin Hoppert, die sich mit Emely Weber ein Duell auf Augenhöhe lieferte. Beide Spielerinnen lieferten sich über weite Strecken ein enges Match, am Ende konnte sich Hoppert aber mit 2:2 und 557:527 Kegeln durchsetzen und den ersten Mannschaftspunkt für Helmbrechts sichern. Mit 32 Holz hielt sich der Rückstand zu diesem Zeitpunkt aus Sicht der Helmbrechtserinnen in Grenzen. Mit dem Ziel, den Anschluss bei den Mannschaftspunkten zu halten und gleichzeitig den Rückstand bei den Gesamtkegeln zu verkürzen, gingen Angela Küfner und Rebecca Funk in der Mittelpaarung auf die Bahnen. Küfner bekam es mit Sabrina Gerstmayr zu tun und konnte sich in einem engen Vergleich mit 3:1 und 554:544 Kegeln verdient durchsetzen. Auch Rebecca Funk zeigte gegen Erika Brandl eine solide Leistung und setzte sich mit 555:530 Kegeln bei ebenfalls 3:1 Sätzen sicher durch. Damit gingen beide Mannschaftspunkte an die Helmbrechtserinnen, die mit diesen Erfolgen das Spiel in Richtung der Gäste drehten. Mit drei Mannschaftspunkten und einem Plus von drei Holz lagen die Gäste vor der Schlusspaarung gar nicht schlecht im Rennen. Dort kam allerdings schnell der Knackpunkt im Spiel der 26er, da Ursula Hübner einen rabenschwarzen Tag erwischte. Bereits auf der ersten Bahn gab sie mit 114:167 satte 53 Kegel an Schmid ab und auch in der Folge fand sie zu keiner Zeit mehr zu ihrem Spiel. Nach 85 Wurf machte sie entnervt Platz für Barbara Groh, die aber keine Schadensbegrenzung mehr leisten konnte. Zusammen reichte es gegen die stärkste Raindorferin nur zu 0:4 Satzpunkten und 462:588 Kegeln, womit die 26er satte 123 Holz in Rückstand gerieten. Trotz des damit unvermeidlichen Verlusts der beiden Mannschaftspunkte fürs Gesamtergebnis bestand für die Gäste zumindest noch Hoffnung auf ein Unentschieden, wenn Pia Wiedemann ihren Punkt gegen Diermeier holen würde. Aber auch hier hatten die Helmbrechtserinnen das Nachsehen, als Wiedemann sich mit den letzten vier bis fünf Wurf noch von ihrer Gegnerin abfangen ließ. Mit 2:2 Sätzen bei 542:548 Kegeln ging auch dieser Punkt an die Oberpfälzerinnen. So mussten die Helmbrechtserinnen die Heimreise mit einer 3:5-Niederlage und 3166:3295 Kegeln antreten.