RSC Concordia Oberhaid – SKK 1926 Helmbrechts 5:3 Mannschaftspunkte und 3267:3238 Kegel
Trotz einem guten und couragierten Auftritt reichte es am Ende nicht für einen Sieg bei RSC Concordia Oberhaid. Bei jeweils drei gewonnenen Einzelduellen gab am Ende das Gesamtergebnis den Ausschlag. Mit 5:3 Mannschaftspunkten und 3267:3238 Kegeln setzten sich die Gastgeberinnen nach spannendem Verlauf knapp durch und sicherten sich damit zwei wichtige Tabellenpunkte und gleichzeitig die Tabellenführung punktgleich mit Raindorf und Bamberg. In der Startpaarung erwischte Angela Küfner einen hervorragenden Tag. Gegen Hilde Peter ließ sie von Beginn an keinen Zweifel daran, wer die Bahnen als Siegerin verlassen würde. Bereits im ersten Satz gelang ihr mit 161:108 Holz eine kleine Vorentscheidung. Auch in der Folge ließ sie nichts anbrennen und holte mit starken 584:508 Kegeln und einem klaren 3:1-Satzerfolg nicht nur den ersten Mannschaftspunkt, sondern verschaffte den Gästen mit einem Plus von 76 Kegeln auch gleich ein ordentliches Polster. Auf den anderen Bahnen musste sich Barbara Groh mit Anne Tonat auseinandersetzen. Trotz eines guten zweiten Durchgangs konnte sie ihrer Gegnerin nicht genügend entgegensetzen und unterlag am Ende klar mit 496:560 Kegeln bei 1:3 Satzpunkten. Damit stand es nach der Startpaarung bei den Mannschaftspunkten ausgeglichen, der Vorsprung bei den Gesamtkegeln lag aber trotzdem knapp mit 12 Holz aufseiten der Helmbrechtserinnen. In der Mittelpaarung sollte sich zeigen, wie wichtig jeder einzelne Kegel werden würde. Pia Wiedemann lieferte sich mit Theresa Haßfurther ein enges Duell, das lange Zeit auf des Messers Schneide stand. Auf der letzten Bahn erspielte sich die Helmbrechtserin mit starken 105 in die Vollen den notwendigen Vorsprung, um in der Gesamtabrechnung mit 2,5:1,5 Satzpunkten und 529:520 Kegeln den nächsten Mannschaftspunkt für Helmbrechts zu erkämpfen. Neben ihr bekam es Kathrin Hoppert mit Christine Templin zu tun. Obwohl sie ein durchaus ordentliches Ergebnis erzielte, hatte sie gegen die stark aufspielende Gastgeberin mit 1:3 Satzpunkten und 540:565 Kegeln das Nachsehen. Damit blieb die Begegnung weiterhin offen, und die Entscheidung musste in der Schlusspaarung fallen. Dort war bei ausgeglichenen Mannschaftspunkten und nur vier Holz Rückstand für die Gäste noch alles möglich. Ursula Hübner bekam es mit Melissa Müller zu tun und erwischte einen starken Tag. Sie ließ sich auch vom exzellenten Auftakt ihrer Gegnerin mit 166:157 nicht schocken und riss auf den folgenden Bahnen das Match an sich. Mit 576:551 Kegeln und 3:1 Satzpunkten sicherte sie sich schließlich souverän den Mannschaftspunkt gegen die Ex-Bamberger Bundesligaspielerin und konnte damit wichtige Kegel für das Gesamtergebnis gutmachen. Leider brachte neben ihr Rebecca Funk an diesem Tag ihr Potenzial nicht wie gewohnt auf die Bahnen. Zudem hatte sie mit Anke Ruhl eine starke Gegnerin, die vor allem in den ersten beiden Sätzen mit 154:127 und 145:125 den Grundstein zum späteren Erfolg im direkten Vergleich und zum Gesamtsieg der Gastgeberinnen legen konnte. Trotz großem Einsatz musste sich Funk mit 513:563 Kegeln und 0,5:3,5 Satzpunkten klar geschlagen geben und den Gastgeberinnen auf der Zielgeraden doch noch den Sieg überlassen. Die Helmbrechtserinnen müssen aber den Kopf nicht hängen lassen, denn auf der gezeigten Leistung kann man in den kommenden Wochen durchaus aufbauen.
