3. Spieltag: Frauen 1 – SKC 67 Eggolsheim

SKK 1926 Helmbrechts – SKC 67 Eggolsheim 5:3 Mannschaftspunkte und 3249:3168 Kegel

Mit einem Heimsieg gegen SKC 67 Eggolsheim haben sich die Keglerinnen des SKK 1926 Helmbrechts mit jetzt 4:2 Punkten auf den 5. Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Mitte geschoben. In einer abwechslungsreichen Partie behielten die Gastgeberinnen mit 5:3 Mannschaftspunkten und 3249:3168 Kegeln am Ende verdientermaßen die Oberhand gegen die ambitionierten Gäste, die sich vor dem Spiel durchaus Einiges ausgerechnet hatten. Zu Beginn des Spiels sah es auch so aus, als könnten die Gäste die Einheimischen überrollen, denn Rebecca Lang musste die ersten beiden Sätze gegen Wirsching abgeben und auch Kathrin Hoppert hatte klar das Nachsehen gegen Friede, die nach zwei Bahnen auf 600er Kurs lag und ihre Mannschaft gleich mit 71 Kegeln in Führung brachte. Dann aber kamen die Gastgeberinnen endlich besser ins Spiel und Hoppert nutzte mit 150:115 eine Schwächephase von Friede, um bis auf sieben Holz wieder heranzukommen. Im letzten Satz hatte sie dann eindeutig die besseren Nerven und versetzte ihrer Gegnerin im Abräumen mit zwei Neunern in Folge den endgültigen K.o. Mit 552:543 Kegeln bei 2:2 Sätzen holte sie sich den schon verloren geglaubten Mannschaftspunkt. Dies gelang Rebecca Lang gegen Wirsching zwar nicht mehr, aber auch sie gewann wenigstens die letzten beiden Bahnen und schloss mit 2:2 Sätzen und 508:533 noch halbwegs passabel ab. Damit hatte sich auch der Gesamtrückstand auf überschaubare 16 Kegel reduziert. In der Mittelpaarung präsentierten sich Sylvia Sorge und Ursula Hübner dieses Mal in prächtiger Spiellaune. Sie knüpften nahtlos an das Startpaar an und machten Kegel um Kegel gut. Ursula Hübner hatte keine Probleme mit Schwarzmann und verpasste nur durch einen schwächeren letzten Durchgang ein noch besseres Ergebnis. Mit 542:488 und 3:1 Sätzen ging der Mannschaftspunkt aber sicher an sie. Noch besser lief es für Sylvia Sorge, die mit einer perfekten Serie (142-146-148-146) nichts gegen Hahn anbrennen ließ und mit der Tagesbestleistung von 582:522 und 4:0 Sätzen ebenfalls etliche Kegel zu einer jetzt deutlichen Führung von 98 Zählern beisteuerte. Die Schlusspaarung musste also nur noch den Kegelvorsprung verteidigen, was vor allem Nicole Stenglein mit einer grandiosen ersten Bahn tat, als sie Haßfurther mit 169:117 distanzierte. Da spielte es auch keine große Rolle, dass Nadja Knopf den ersten Satz deutlich gegen Burgis abgab. In der Folge passierte nicht mehr viel, da die Gastgeberinnen ihren Vorsprung immer bei etwa 80 Holz hielten. Nicole Stenglein verlor zwar die nächsten drei Sätze knapp und musste kurioserweise trotz des deutlich besseren Ergebnisses von 576:536 Kegeln mit 1:3 Sätzen ihren Punkt abgeben, ebenso wie Nadja Knopf, die mit 489:546 und 0:4 glatt gegen Burgis verlor. In der Gesamtwertung bleib es aber bei einem Plus von 81 Kegeln und 5:3 Mannschaftspunkten und damit einem verdienten Sieg der Gastgeberinnen.

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