6. Spieltag: SKC Victoria Bamberg 2 – Frauen 1

SKC Victoria Bamberg 2 – SKK 1926 Helmbrechts 0:8 Mannschaftspunkte und 3324:3476 Kegel

Einen sensationellen 8:0-Kantersieg feierten die Keglerinnen des SKK 1926 Helmbrechts beim Titelaspiranten SKC Victoria Bamberg 2. Mit bundesligareifen 3476:3345 Kegeln ließen sie den Gastgeberinnen auch im Gesamtergebnis keine Chance, obwohl diese keineswegs enttäuschten und nach Kräften dagegenhielten. Bemerkenswert war vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit der 26er: Zwischen dem „schlechtesten“ Ergebnis von 575 Kegeln und der Tagesbestleistung von Sylvia Sorge mit 593 lagen gerade einmal 18 Kegel. Damit verbessert man sich erst einmal auf den dritten Platz in der Tabelle, auch wenn diese aufgrund zweier noch ausstehender Nachholspiele nur bedingt aussagekräftig ist. In Bamberg wird über sechs Bahnen gespielt und so bildeten auf Helmbrechtser Seite Rebecca Lang, Sylvia Sorge und Ursula Hübner die Startachse. Die dem Papier nach schwerste Aufgabe bekam Rebecca Lang zugeteilt, die gegen Eigler spielen musste. Diese hatte in der Vorwoche noch mit 625 Kegeln geglänzt, aber davon ließ sich Lang nicht beeindrucken. Ebenso wie Sorge und Hübner legte sie gleich mit über 100 in die Vollen los und holte sich den ersten Satz. Auch der zweite Lauf ging knapp an sie, allerdings hatte sie bis dahin nur fünf Kegel gutgeschrieben. Ein leichter Durchhänger mit 123:141 brachte sie deshalb noch einmal in Bedrängnis, im letzten Satz machte sie aber mit 160:140 alles klar und holte den Mannschaftspunkt mit 578:571 Kegeln und 3:1 Satzpunkten. Ähnlich lief es bei Sylvia Sorge, die gegen Wolf auf der zweiten Bahn im Abräumen etwas den Faden verlor und den zwischenzeitlichen Satzausgleich hinnehmen musste. Aber auch sie fand schnell wieder ins Spiel zurück und machte mit starken 162:133 und 151:138 im Schlussspurt alles klar. Mit 3:1 Sätzen und der Tagesbestleistung von 593:567 holte sie ihren Mannschaftspunkt sicher. Nicht nachstehen wollte da Ursula Hübner. Sie hatte anfangs wenig Probleme mit Pfuhlmann und lag nach 146:139 und 148:125 deutlich vorne. Im dritten Satz brauchte sie etwas Glück, um mit 127:124 den Satzpunkt und damit den vorzeitigen Sieg im direkten Vergleich zu holen. Der letzte Durchgang ging dann zwar mit 166:154 an die Bambergerin. In Summe setzte sich die Helmbrechtser Spielführerin aber verdient mit 3:1 und 575:554 Kegeln durch. Damit stand zur Hälfte des Spiels doch eine überraschend deutliche 3:0-Führung mit 54 Zählern Vorsprung auf der Anzeige. Während in der Schlussachse auf Helmbrechtser Kathrin Hoppert, Nadja Knopf und Nicole Stenglein von Anfang an darauf bedacht waren, keinen Zentimeter nachzugeben, merkte man dem Schlusstrio der Gastgeberinnen doch an, dass sie vom bisherigen Auftritt der Gäste beeindruckt waren. So erwischten Kathrin Hoppert mit 141:138 gegen Liers und Nicole Stenglein mit 136:131 gegen Roos den besseren Start, während Nadja Knopf sich Wagner nur knapp mit 145:147 beugen musste. Auch der zweite Durchgang lief im Sinne der Gäste, als Stenglein weiter gegen Roos punktete, Knopf gegen Wagner ausglich und Hoppert nur knapp gegen Liers verlor. Mit jetzt 73 Zählern Vorsprung ging es auf die letzten beiden Bahnen und wenn die Gastgeberinnen noch etwas retten wollten, musste jetzt der Schlussangriff kommen. Den wehrten die Frankenwäldlerinnen aber souverän ab. Kathrin Hoppert übernahm mit 151:142 wieder die Führung und Nicole Stenglein holte mit 138:131 auch den dritten Satz und damit vorzeitig den Mannschaftspunkt. Lediglich Nadja Knopf lag nach 145:152 noch gegen Wagner zurück. Das korrigierte sie aber postwendend im letzten Durchgang mit 149:126, was ihr bei 2:2 Sätzen mit 576:561 noch den Punktgewinn brachte. Daneben spielten Hoppert mit 3:1 und 579:559 und Stenglein mit 4:0 und 575:533 ihre Partien sicher zu Ende und machten den Sensationssieg perfekt. Als nächstes steht erst einmal ein spielfreies Wochenende an, bevor es mit zwei Heimspielen in Folge gegen die Überraschungsteams aus Fronberg und Auma weitergeht.

bamberg-10-2019