RSC Concordia Oberhaid – Frauen 1

RSC Concordia Oberhaid – SKK 1926 Helmbrechts 6:2 Mannschaftspunkte und 3207:3139 Kegel

Gegen den Tabellenführer der Bayernliga Nord, den RSC Concordia Oberhaid kamen die Frauen des SKK 1926 Helmbrechts nicht um die erwartete Niederlage herum. Mit 6:2 Mannschaftspunkten und 3207:3139 Kegeln ließ der Titelaspirant zu Hause nichts anbrennen und siegte standesgemäß. Allerdings ließen die Frankenwälderinnen auch einige Chancen liegen und hätten die Gastgeberinnen durchaus in Bedrängnis bringen können. Nach dieser Niederlage beträgt der Abstand zu den Abstiegsrängen jetzt nur noch einen Punkt. Bereits in der Startpaarung lief es schlecht für die Helmbrechtserinnen, als Pia Wiedemann gegen Haßfurther von Beginn an auf verlorenem Posten stand. Nach einem schwachen ersten Durchgang lag sie gleich deutlich zurück und fand auch im weiteren Verlauf nicht mehr richtig ins Spiel, um ihrer Gegnerin Paroli bieten zu können. Die Oberhaiderin gab sich keine Blöße und holte mit glatten 4:0 Sätzen und 555:499 Kegeln ihren Mannschaftspunkt. Auch auf den anderen Bahnen war das Glück den Gästen nicht hold. Ursula Hübner begann zwar stark mit 150:124, Rödig konterte aber postwendend mit 150:120. Der dritte Satz ging dann mit einem Kegel Vorsprung an Rödig, so dass die Entscheidung auf der letzten Bahn fallen musste. Hier lief bei Hübner im Abräumen gar nichts mehr zusammen, so dass Rödig trotz ebenfalls mäßiger Schlussbahn den Mannschaftspunkt mit 3:1 Sätzen und 514:504 holte. Die Last lag nun auf dem Helmbrechtser Mittelpaar, das versuchen musste den Rückstand wieder aufzuholen. Allerdings hatten Rebecca Funk und Angela Küfner wie schon die Startpaarung einen schweren Stand. Funk spielte gegen Hilde Peter, die vor allem in die Vollen immer wieder leichte Vorteile hatte. Die Führung wechselte von Satz zu Satz, am Ende hatte aber Funk die Nase knapp vorne und konnte nach 2:2 Sätzen mit 550:544 Kegeln den ersten Mannschaftspunkt für Helmbrechts sichern. Vielleicht wäre für die Helmbrechtserinnen etwas mehr drin gewesen, wenn Angela Küfner etwas mehr Glück gehabt hätte. Sie lieferte eigentlich eine ordentliche Partie ab und konnte vor allem im zweiten Satz mit 151:114 einige Kegel gutmachen, am Ende hatte sie aber das Pech, dass Roos für Oberhaid auf den anderen drei Bahnen jeweils knapp die Nase vorne hatte. So kam es, dass Küfner mit 538:514 beim Kegelergebnis zwar klar die Nase vorne hatte, bei 1:3 Satzpunkten der Mannschaftspunkt aber an Oberhaid ging. Mit 3:1 Mannschaftspunkten und 36 Kegeln Vorsprung lagen die Vorteile nun bei Oberhaid, auch wenn für die 26er noch nichts verloren war. Der Auftakt verlief für Kathrin Hoppert und Sylvia Sorge auch gar nicht schlecht, als beide ihren ersten Satz knapp gewinnen konnten. Sorge konnte sich auch im zweiten Satz gegen Ruhl behaupten und ihre Führung leicht ausbauen, allerdings kam Hoppert gegen die bundesligaerfahrene Müller nun nicht mehr zum Zug. Diese baute ihre Führung kontinuierlich aus und siegte am Ende mit 3:1 Sätzen und 562:526 Kegeln deutlich. Auch bei Sorge lief es auf den letzten beiden Bahnen nicht mehr ganz rund, so dass Ruhl noch zum 2:2 ausgleichen konnte. Mit 522:518 Kegeln sicherte sich Sorge aber trotzdem den Mannschaftspunkt. In der Gesamtbetrachtung ging der Sieg verdientermaßen an die Gastgeberinnen, die einfach die ausgeglichenere Mannschaftsleistung ablieferten. Oberhaid - Frauen 1