Frauen 1 – SG Walhalla Regensburg

SKK 1926 Helmbrechts – SG Walhalla Regensburg 2:6 Mannschaftspunkte und 3122:3194 Kegel

Mit einem Sieg hätten die 26er Keglerinnen einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machen können. Nach einer mäßigen Mannschaftsleistung mussten sie sich aber gegen SG Walhalla Regensburg am Ende deutlich mit 2:6 Mannschaftspunkten und 3122:3194 Kegeln geschlagen geben und haben damit einen Rang auf den 6. Tabellenplatz eingebüßt. Zum Glück sind aber die übrigen Partien im Sinne der Helmbrechtserinnen ausgegangen, so dass der Vorsprung auf die Abstiegsplätze weiterhin fünf Punkte beträgt. In der Startpaarung liefen dieses Mal die beiden Routiniers Sylvia Sorge und Ursula Hübner für Helmbrechts auf. Beide erwischten einen guten Start und gingen erst einmal mit 1:0 in Führung. Während Sorge auch im zweiten Satz gegen Bulla vorne lag und sich ein ordentliches Polster schaffen konnte, musste Hübner gegen Zavaschi den zwischenzeitlichen 1:1 Ausgleich hinnehmen. In den letzten beiden Durchgängen ließen die beiden Helmbrechtserinnen nichts mehr anbrennen, konnten aber keinen größeren Kegelvorsprung mehr herausspielen. Sorge siegte mit 3:1 Sätzen und 543:524 Kegeln gegen Bulla und Hübner setzte sich ebenfalls mit 3:1 und 540:524 Kegeln durch. Das ergab einen Vorsprung von 35 Zählern für die Gastgeberinnen. In der Mittelpaarung kam dann der Bruch im Helmbrechtser Spiel, als sowohl Barbara Groh als auch Angela Küfner überhaupt nicht ins Spiel fanden. Groh lag nach zwei Sätzen bereits mit 0:2 gegen Kohl zurück und machte dann für Roswitha Wolf Platz. Die konnte zwar prompt den dritten Durchgang gewinnen, auf der letzten Bahn hatte aber Kohl wieder knapp die Nase vorne, so dass der Mannschaftspunkt mit 3:1 Sätzen und 499:492 Kegeln an die Regensburgerin ging. Auf den anderen Bahnen hatte Küfner ebenfalls einen schwachen Tag erwischt. Gegen die beste Regensburgerin Sandra Plank hatte sie auf allen Bahnen deutlich das Nachsehen blieb mit schwachen 489:567 Kegeln bei 0:4 Sätzen vollkommen chancenlos. Damit hatten die Gäste das Spiel komplett gedreht und lagen nun bei 2:2 Mannschaftspunkten ihrerseits mit 50 Kegeln vorne. Das war natürlich eine schwere Hypothek für das Helmbrechtser Schlusspaar. Hier geriet Nicole Stenglein, die nach langer Auszeit für die verletzte Rebecca Funk eingesprungen war, gegen Rutkiewicz gleich gewaltig mit 113:161 in Rückstand und auch Pia Wiedemann verlor ihren ersten Satz mit 129:136 gegen Petrik. Damit war klar, dass maximal noch ein Unentschieden möglich war, wenn beide Helmbrechtserinnen zumindest ihren Mannschaftspunkt holten. Die Hoffnungen der heimischen Fans stiegen, als Stenglein die nächsten beiden Sätze für sich entschied und mit 2:1 in Führung ging. Neben ihr glich Wiedemann im zweiten Satz zum 1:1 aus, musste aber postwendend wieder den nächsten Durchgang abgeben und deshalb die letzte Bahn unbedingt gewinnen. Hier gelangen ihr nach einem Rückstand in die Vollen im Abräumen dann drei Neuner in Folge, Petrik konnte aber mit einem guten letzten Wurf noch zum 141:141 ausgleichen und somit den Mannschaftspunkt mit 2,5:1,5 Sätzen trotz schlechterem Kegelergebnis von 519:524 für sich verbuchen. Auch bei Stenglein lief es am Ende im Abräumen nicht mehr wie gewünscht. Bei 2:2 Sätzen und 534:561 Kegeln ging auch dieser Vergleich zugunsten der Gäste aus, die letztendlich verdient die Punkte mit nach Hause nahmen.

Frauen 1 - Walhalla Regensburg

gez. Manfred Hübner