Laufer SV GH1923 – SKK 1926 Helmbrechts 2:6 Mannschaftspunkte und 3240:3277 Kegel
Einen immens wichtigen Sieg konnten die Frauen des SKK 1926 Helmbrechts beim bis dahin punktgleichen Laufer SV erringen. Mit 6:2 Mannschaftspunkten und 3277:3240 Kegeln boten die Frankenwälderinnen eine starke Leistung und entführten verdient die Punkte. Damit bleibt der Abstand zu den Abstiegsrängen weiterhin halbwegs komfortabel, obwohl auch Raindorf und SC Regensburg ihre Spiele gewannen. Den besseren Start erwischten in diesem Derby die Gastgeberinnen, als sowohl Karl gegen Kathrin Hoppert als auch Fritsch gegen Roswitha Wolf für Lauf in Front gingen. Hoppert fand dann aber schnell zu ihrem Spiel und übernahm mit einer guten Bahn postwendend die Führung. Diese ließ sie sich in der Folge auch nicht mehr nehmen und landete am Ende mit 3:1 Sätzen und 543:519 Kegeln einen sicheren Sieg. Nicht so gut sah es zunächst für Wolf aus, die auch den zweiten Satz an ihre Gegnerin abgeben musste und bei einem Rückstand von 33 Kegeln schon fast aussichtslos zurücklag. Mit 140:124 arbeitete sie sich im dritten Satz aber wieder heran und schaffte mit 153:122 auf der Schlussbahn das Kunststück, die Partie noch zu drehen und mit 2:2 Sätzen und 525:511 Kegeln den Mannschaftspunkt für Helmbrechts zu holen. Trotz eines Polsters von 38 Zählern wurde es in der Mittelpaarung brenzlig für die Gäste, denn auf Laufer Seite präsentierten sich die beiden U19-Spielerinnen Grenz und Siegert in Topform. Vor allem Siegert zeigte eine bundesligareife Vorstellung mit drei Bahnen über 150 und schrammte am Ende nur hauchdünn am 600er vorbei. Mit 4:0 Sätzen und 598:523 Kegeln ließ sie Angela Küfner keine Chance, obwohl die ihr Bestes gab und keineswegs enttäuschte. Dass die 26er in dieser Phase nicht auf die Verliererstraße gerieten, war Sylvia Sorge zu verdanken. Sie ließ sich gegen die ebenfalls starke Grenz auch von einem 0:2-Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. Im dritten und vierten Durchgang zeigte sie ihr Können und nahm ihrer Gegnerin vor allem im Abräumen die entscheidenden Zähler ab. Mit 2:2 Sätzen und 571:549 ging der Mannschaftspunkt an sie. Die Gastgeberinnen lagen jetzt zwar mit 15 Kegeln vorne, dafür hatten die 26er aber schon drei direkte Vergleiche für sich entschieden. In der nun vollkommen offenen Partie kam das Helmbrechtser Schlusspaar etwas besser aus den Startlöchern, als Pia Wiedemann zwar die erste Bahn gegen Brunner verlor, im zweiten Lauf aber zum 1:1 ausgleichen konnte und Ursula Hübner gegen Bräu-Dümler mit 2:0 Sätzen und 24 Kegeln in Führung ging. Bräu-Dümler wurde dann gegen Kleine-König ausgewechselt, aber auch die Laufer Einwechselspielerin fand kein Mittel gegen Hübner, die sich mit 4:0 Sätzen und 567:489 Kegeln klar durchsetzte. Pia Wiedemann gelang im dritten Lauf sogar eine 2:1 Führung, die reichte am Ende aber nicht zum Sieg gegen Brunner, die den letzten Durchgang für sich entschied und mit 2:2 Sätzen und 574:548 Kegeln ihren Mannschaftspunkt holte. Am Sieg der Gäste konnte sie damit allerdings nicht mehr rütteln.
Lauf - Frauen 1gez. M. Hübner
