Frauen 1 – SpVgg Pirk

SKK 1926 Helmbrechts – SpVgg Pirk 6:2 Mannschaftspunkte und 3198:3131 Kegel

Gegen den Tabellenletzten SpVgg Pirk taten sich die 26er Keglerinnen lange Zeit schwer, ehe am Ende doch noch ein insgesamt verdienter Sieg mit 6:2 Mannschaftspunkten und 3198:3131 Holz auf der Anzeige stand. Damit haben die Helmbrechtserinnen den Klassenerhalt praktisch sicher, da selbst bei zwei Niederlagen in den letzten beiden Spielen die deutlich mehr erzielten Mannschaftspunkte gegenüber Raindorf und Lauf für die Frankenwälderinnen sprechen. Gehandicapt durch den krankheitsbedingten Ausfall von Sylvia Sorge mussten die Gastgeberinnen ihre Aufstellung ändern und schickten Roswitha Wolf und Pia Wiedemann als erstes auf die Bahnen. Wolf, die für Sorge ins Team gerückt war, fand zu Beginn eigentlich gut ins Spiel, verlor im Abräumen dann aber komplett ihr System und musste den ersten Satz gegen Wagner abgeben. Auch im zweiten Durchgang bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Wieder lief es in die Vollen gut, aber im Abräumen drehte Wagner den Satz zu ihren Gunsten. Im dritten Durchgang konnte Wolf zwar zum 1:2 aufschließen, der letzte entscheidende Satz ging aber wieder an ihre Gegnerin, die mit 3:1 und 505:499 für Pirk punktete. Auf den anderen Bahnen lief es zum Glück besser für die Gastgeberinnen, denn Pia Wiedemann erwischte gleich einen Auftakt nach Maß und ging mit 162:118 deutlich gegen K. Nickl in Führung. Auch im zweiten Durchgang hatte die Helmbrechtserin die Nase vorne und konnte dank dieses Vorsprungs den Verlust der letzten beiden Sätze verkraften. Mit 2:2 und 556:523 ging der Mannschaftspunkt an die Heimmannschaft. Angesichts des geringen Rückstands von nur 27 Holz gaben sich die Oberpfälzerinnen, die den Klassenerhalt aus eigener Kraft nicht mehr schaffen können, nicht geschlagen und hielten in der Mittelpaarung voll dagegen. Dies bekam vor allem Kathrin Hoppert zu spüren, die gegen Lugert schwer zu kämpfen hatte. Die Oberpfälzerin zeigte vor allem im Abräumen eine bärenstarke Leistung, was ihr schließlich auch den Sieg und Mannschaftspunkt brachte. Trotz ansprechender Leistung musste sich Hoppert mit 2:2 und 547:559 geschlagen geben. Zum Glück für die Gastgeberinnen zeigte sich neben ihr Angela Küfner gegen Corinna Nickl auf den Punkt in Topform. Bereits in den ersten beiden Sätzen legte sie den Grundstein zum Erfolg. Den Verlust des dritten Satzes konnte sie verkraften und mit einer ebenfalls hervorragenden Abräumleistung machte sie im letzten Durchgang alles klar zum 3:1 Sieg bei 561:534 Holz. Das brachte den Gastgeberinnen einen Vorsprung von 42 Zählern bei 2:2 Mannschaftspunkten, den Nicole Stenglein und Ursula Hübner in der Schlusspaarung zu verteidigen hatten. Allerdings wurde das Spiel hier auf beiden Seiten zur Nervensache. Auf Pirker Seite begannen Dilling und Nickl schwach, aber Stenglein und Hübner konnten das nicht ausnutzen. Stenglein gab mit 101:113 sogar noch einige Holz ab und Hübner rettete sich erst mit den letzten Kugeln auf 125:107. Auch im zweiten Durchgang konnten sich die beiden Helmbrechtserinnen nicht absetzen. Zwar glich Stenglein zum 1:1 aus, dafür verlor Hübner aber ihren Durchgang knapp. Erst im dritten Durchgang fiel eine Vorentscheidung, als Stenglein im Abräumen vier Neuner in Folge gelangen und sie Dilling mit 159:136 distanzierte. Die letzte Bahn verlief dann ausgeglichen, so dass Stenglein gegen Dilling mit 2:2 und 507:497 siegte und auch Hübner ihren Punkt gegen Carola Nickl mit 2:2 und 528:513 holte. Nach diesem Sieg können die Frankenwälderinnen erst einmal tief durchatmen, ehe es nach einer zweiwöchigen Pause mit den letzten beiden Spieltagen weitergeht. gez. Manfred Hübner

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