11. Spieltag: HKSV Blau Weiss Lauterbach – Frauen 1

HKSV Blau Weiss Lauterbach – SKK 1926 Helmbrechts 6:2 Mannschaftspunkte und 3142:2987 Kegel

Eine unterirdische Mannschaftsleistung boten die 26er Keglerinnen bei ihrem Gastspiel beim thüringischen Vertreter HKSV Blau Weiss Lauterbach und mussten sang- und klanglos mit 2:6 Punkten und 2987:3142 Kegeln die Segel streichen. Damit hat man in der Tabelle zwei Plätze eingebüßt und rangiert nun auf dem 5. Platz. Bereits in der Startpaarung nahm das Unglück nach wenigen Kugeln seinen Lauf. Rebecca Lang sollte eigentlich versuchen, gegen die stärkste Lauterbacherin Muhl möglichst wenig Kegel abzugeben, war aber vom ersten Wurf an vollkommen neben der Spur. Mit 89:153 gab sie allein im ersten Satz schon 64 Kegel ab und machte dann für Nicole Müller Platz, die nach anfänglichen Schwierigkeiten etwas besser zurecht kam, aber nicht verhindern konnte, dass Muhl immer weiter davon zog. Am Ende standen guten 553 Kegeln von Muhl gerade einmal indiskutable 458 Zähler von Lang/Müller entgegen. Dadurch verpuffte auch die ordentliche Vorstellung von Nicole Stenglein zu einem guten Teil, die sich gegen Smollich mit 2:2 Sätzen und 543:523 zwar durchsetzen konnte, aber einen satten Rückstand von 75 Kegeln nicht verhindern konnte. Auch in der Mittelpaarung lief es für die Gäste nicht wirklich besser. Zwar zeigte Sylvia Sorge eine halbwegs ansprechende Leistung und nutzte nach einem spannenden Duell ihre Vorteile in die Vollen zu einem 3:1 Satzerfolg bei 538:526 Kegeln gegen Kathleen Kobel, aber von ihrer Mannschaftskollegin Ursula Hübner kam nicht die notwendige Unterstützung, um an die Gastgeberinnen heranzukommen. Sie hatte zwar keinen wirklichen Ausrutscher, kam aber über mittelmäßige Bahnergebnisse nicht hinaus. Dies nutzte ihre Gegnerin Annett Kobel auf den ersten drei Bahnen voll aus und ging mit 3:0 uneinholbar in Führung. Erst im letzten Durchgang gelang Hübner ein Satzgewinn, was aber an der deutlichen 508:535 Holz-Niederlage nicht mehr viel änderte. Bei 2:2 Mannschaftspunkten und inzwischen 87 Kegeln Rückstand bestand im Helmbrechtser Lager eigentlich nur noch die Hoffnung auf ein Unentschieden, dazu mussten aber beide Schlussspielerinnen ihren Mannschaftspunkt gewinnen. Sowohl Kathrin Hoppert als auch Nadja Knopf starteten aber denkbar schlecht und mussten den ersten Satz gleich deutlich abgeben. Obwohl immer noch nichts verloren war und auf Seiten der Gastgeberinnen Arnold und Schiemann in der Folge ebenfalls nur durchwachsene Leistungen boten, bekamen die Helmbrechtserinnen keinen Boden unter die Füße und blieben ihre Bundesligatauglichkeit an diesem Tag schuldig. Mit enttäuschenden 462:497 Kegeln und 1:3 Punkten unterlag Kathrin Hoppert gegen Arnold und kaum besser machte es Nadja Knopf mit 478:508 Kegeln und ebenfalls 1:3 Sätzen gegen Schiemann.

Lauterbach-A